SchützaBlog 2006: Zeitbombe?
Heute Abend endet also das Biberacher Schützenfest 2006 und damit auch
der SchützaBlog. Sechs SchützaBlog-Posts in zehn Tagen, naja.
Vielleicht bin ich nächstes Jahr mehr motiviert bzw. habe mehr Zeit zu
bloggen.
Über das Wetter kann man sich dieses Jahr wirklich nicht beklagen
(außer, es sei zu heiß… aber manchen kann mans halt nie
rechtmachen.), schließlich haben wir
JahrhundertsommerJahrtausendsommer, und das will
was heissen.
Daher kann ich die diesjährigen mäßigen Besucherzahlen nur auf den
verlegten Termin schieben, immerhin ist Schützen dieses Jahr ganze
drei Wochen später, daran müssen sich die Biberacher wohl erst mal
gewöhnen. Nächstes mal weiß man mehr.
Der Grund, weshalb die Schwedenmusik dieses Jahr im WG nicht spielen
durfte, scheint auf die Ablehnung der
Internationalen
aus Kreisen der Schulleitung zurückzuführen zu sein. Das geht ja mal
nun gar nicht… schließlich spielen auch hoch-demokratisierte
Volksparteien wie die PDS dieses Kampflied der sozialistischen
Arbeiterbewegung:
Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.
Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Sollte dies wirklich den wahren Grund darstellen, so ist das wohl
das hanebüchernste Argument, dass ich seit langem gehört habe.
Hoffentlich gibts aber auch nächstes Jahr
Scheene Schütza!
Ab 12 Uhr wird nur Scheisse geredet.
NP: Bob Dylan—Up To Me
SchützaBlog 2006: Lost and Found
Kurz nach der Halbzeit zum Schützenfest fallen einem dann die Dinge
auf, die nicht da sind (eigentlich schade, besonders für die kleineren
Kinder):
Nach schulfreiem Montag und Dienstag haben wir also seit gestern
wieder Schule, und der Unterricht der nicht gerade ausfällt wird eben
abgesessen. Dann kommt man durchaus auf so Ideen, Wörter wie
“INFLaTiONSINdIKAtOReN”, “AuSLaNdSINVEsTiTIONeN”, oder
“KNOTeNReCHNErAPPLiKAtION” zu suche. Das sind nämlich die drei
längsten deutschen Wörter, die aus den chemischen Elementen gebildet
werden können. Und für die Engländer: “THErMoPHOsPHOrEsCEnCe”,
“NONRePReSEnTaTIONAlISm”.)
Ich hoffe mal schwer, dass auf Weiberschützen heute mehr los ist…
BTW, heute abend ist lesbisch-schwule Schützenparty in der Piano-Bar. ;-)
Ohne Schütza isch alles bleed!
NP: Feist—One Evening
SchützaBlog 2006: Bunter Umzug
Bei strahlender Sonne fand heute der Bunte Umzug statt, Highlight
waren – wie üblich – die WG-Trommler, dieses Jahr als Chefarzt und
Krankenschwester verkleidet. Das wird wohl wieder Leserbriefe hageln. ;-)
Macht weiter so, Jungs!
Danach, Biberschießen neuerdings auf dem Platz hinter dem Gigelberg.
Deswegen sind die Zielscheiben nun auch nicht mehr so weit entfernt,
ich treff’ allerdings trotzdem nicht. Dabei kam es fast zu einer
Revolution des Proletariatsder Schülerschaft
gegenüber der Bourgeoisieder Lehrerschaft, da
diese als einzige KapitalSchatten und
Mineralwasser hatten. Ich hab mich dann allerdings rechtzeitig
wegen drohendem Hitzschlag aus dem Staub gemacht. ;-)
Bis dann,
Scheene Schütza!
NP: Beth Orton—Anywhere
SchützaBlog 2006: Schütza Revolutions
Gestern war also wieder Jahrgängerumzug, besser als letztes
Jahr kann und
will ich es nicht ausdrücken:
Der Jahrgängerumzug ist im Großen und Ganzen vergleichbar mit dem
Stiertreiben in Pamplona, außer dass statt geschmückten Stieren hier
genauso behängte Rindviecher durch die Straßen getrieben werden.
Auch sind gewisse Parallelen zur Tomatina erkennbar, der große
Unterschied ist, dass sie dort mit Tomaten werfen dürfen und wir es
hier wollen.
Wo ist deine morose Schwester?
Scheene Schütza!
NP: Feist—Inside And Out
SchützaBlog 2006: Schütza Reloaded
Nach gestrigem guten, aber dennoch gemäßigtem Auftakt (ich hab
jedenfalls nur eine Alkoholleiche so weit gesehen, die den Namen wert
wäre) kann Schützen nun richtig beginnen.
Wie auf BC-Illu zu
vernehmen ist, hat Weberberg.de dieses Jahr ja keine Presseausweise
erhalten, “Grund: ‘Die schlechte Berichterstattung von Weberberg.de
über das Schützenfest.’” Zu geil. Hat die SchwäZ eigentlich noch
welche? ;-)
Zu den Veränderungen am Berg kann ich jetzt noch nicht so viel sagen,
ausser das alles nicht so schlimm ist, wie es schien. Der Gugelhupf
ist immernoch betretbar (und auch bewohnt), nur die Treppe ist eben
nicht zugänglich. Auch hinterm Riesenrad ist noch genug Platz zum
Rumhocken; mir scheint allerdings, dass die Flutlichter dort neu
sind—vielleicht irre ich mich aber auch. Zumindest die Dönerbude
liegt von dort aus ziemlich praktisch. *g*.
So weit, so gut,
Scheene Schütza!
NP: Robert Johnson—Terraplane Blues
SchützaBlog 2006: Wehret den Anfängen!
Aufgrund massenhaften Sittenverfalls und Respektlosigkeit gegenüber
der Tradition wurde das Biberacher
Schützenfest ja zwei Wochen
nach hinten verlegt—doch nun ist die Zeit reif und in Biberach
herrscht bald wieder Ausnahmestimmung.
Die Fahne am Haus
(und nein, die Farben stehen nicht für Schweden), den
Schützabendel
an der Hose, alles ist bereit für das schönste Kinder-, Heimat- und
Besäufnisfest der Welt.
Für die Unwissenden nochmal die erste Strophe des Schützenfestlieds:
Rund um mich her ist alles Freude
verschönt ist Schöpfer Deine Welt.
Es prangt in seinem Feierkleide
Gebirg und Tal und Wald und Feld!
Wie heilig wird mir jede Stätte!
wohin ich seh’ wohin ich trete,
erblick ich Dich, o Schöpfer, Dich.
Wohin ich seh, auf allen Fluren,
in allen Deinen Kreaturen,
erblick ich, aller Vater, Dich.
Schützenabnahme erfolgt heute um 18:00
CEST
morgen um 14:00 CEST (mea culpa), und
ist ab diesem Jahr auf dem Biberacher Marktplatz; Interessierte können
ja versuchen mit der Webcam einen Blick zu
erhaschen.
Zu den ganzen anderen Veränderungen dieses Jahr komme ich in einem
anderen Post, davon muss ich mir erst selbst ein Bild machen.
Los gehts,
Scheene Schütza!
NP: Elliott Smith—Coast To Coast
Pastie Integration for Emacs: pastie.el
Pastie is the new cool code pasting site
around the net. Totally nifty; heck, you can even post to it with
Vim.
Having nothing better to do (heh… you bet), I just couldn’t resist
but get the good old elisp out and write a few Emacs functions to make it
accessible from Emacs, too.
Well, there you are: pastie.el.
pastie.el defines three new functions you may want to bind to
appropriate keys:
pastie-region pastes the current region, shows the URL of the new
paste and puts it in the kill buffer for immediate pasting.
pastie-buffer pastes the whole buffer.
pastie-get asks for a Pastie paste id and fetches it into an
appropriate buffer.
Of course, all methods handle the various Pastie ways of syntax
highlighting, provided you use the corresponding Emacs modes.
Happy pasting!
NP: Mark Knopfler—Everybody Pays
Ruby/YARV Git mirrors online
As explained, I converted the Ruby CVS repository to
Git.
Today, I also did this with the YARV SVN repository, which turned out
to be even hairier: git-svnimport fetches every file on it’s own
which is impossible to tolerate for remote servers. Luckily, with
help of SVK, I could create a local mirror
of the Ruby SVN and import from that. Of course, during this
operation, the SVN revision numbers got fucked up. One will have to
live with this. (It seems Koichi uses SVK internally too, so the
numbers aren’t of that much use anyway.)
There also is an SVN mirror made by tailor.py, however it lacks the
tags and I only imported from revision 300 onwards. I don’t intent
to go down that road any further.
Nevermind, there you are: http://chneukirchen.org/git/gitweb.cgi.
Please bear with the server, a Ruby clone will need about 40
megabytes, while the YARV repository is only 4 megabytes. (For
unknown reasons, a checkout of the Ruby repository can take very
long with the Git HTTP client. Consider using wget -r -np, which
will be much faster.)
I’ll try to keep the mirrors uptodate, but it’s difficult to do this
whilst keeping them efficient over plain HTTP (I can’t provide a
native Git server at the moment, but if anyone wants to host one, I
can setup cron jobs or the like to keep the mirrors up). I may only
update them weekly (or daily, maybe).
Enjoy and happy version controlling!
NP: Bob Marley—I Shot The Sheriff