Goodbye weberberg.de
Und schon beginnt das Jahr mit gemischten
Gefühlen… weberberg.de, die Bastion des
oberschwäbischen
Gonzo-Journalismus
schließt ihre Tore. Ich werde diese Angelegenheit sicher mit einem
lachenden und einem weinenden Auge sehen. Einerseits war die
Bergzeitung, der blogartige
Teil der Seite sicher oft zuviel des Guten, überladen von
Trivialitäten und ohne Ironiedetektor kaum lesbar, andererseits war
die Seite eben die einzige ihrer Art für Biberach. Hier wurden die
Signale zu spät erkannt und Biberach steht zumindest im Bereich der
tagesaktuellen Stadtnachrichten und -gerüchte wieder allein im
Schatten der unsäglichen SchwäZ oder noch
unsäglicherer Werbeblätter.
Obwohl ich wegen meines Studiums die meiste Zeit nicht mehr in
Biberach bin, hätte ich da doch eine Idee. Die Leserschaft von
Weberberg ist doch hoffentlich nicht ausschließlich so beschränkt und
behämmert wie das Gästebuch (man könnte es das “4chan Biberachs”
nennen) es scheinen lassen mag. Ich denke, ein kollaborativer Weblog,
z.b. auf Scoop-Basis
(vgl. Nensch) hätte sicherlich Potenzial und
wäre eine Bereicherung für die Stadt. (Hierbei darf jeder Berichte
einreichen, und die anderen stimmen dann ab, ob sie gut genug für die
Titelseite sind. Auch gibt es eine ausgeklügelte Kommentarfunktion so
dass dumme Kommentare schnell verschwinden und die lesenswerten
Ergänzungen gut zu finden sind.) Ich könnte da beim Aufsetzen
durchaus helfen, aber aufgrund meiner Hauptbeschäftigung eben nur
passives Mitglied sein.
Bitte lasst euch schnell was einfallen.
NP: Single Gun Theory—Open the Skies (Remix)
Merry Christmas!
MÜNCHEN (cnpa) – In Sachen Weihnachten wird es dieses Jahr wohl zu
erheblichen Verzögerungen kommen. Dies vermeldet jedenfalls das
Kreisverwaltungsreferat für Kultur, Überfluss und paganische Bräuche.
Nach dessen Angaben wurde der Weihnachtsmann nämlich mit einem
deutlichen Hangover jüngst am Sendlinger Tor gesehen. Die Behörden
gehen bisher von einer Überdosis Glühwein in Kombination mit einer
Myrrhe-Bong aus.
Am – statt mit – Sack: Der Weihnachtsmann.
Frohe Weihnachten, ein schönes Fest, und einen guten Rutsch ins neue Jahr
wünscht euch Christian Neukirchen
Merry Christmas and a Happy New Year!
NP: Die Roten Rosen—Merry X-Mas Everbody
Zum vierten Advent
Nur ganz schnell:
NP: Rrrump—If You Want Me
Zum dritten Advent
Schon wieder Sonntag…
Bei wrongcards gibts “ecards that are
wrong for every occasion!”, zum Beispiel diese:
Jetzt mal noch die Plätzchen alle machen… leider keine mit Bacon.
NP: Oceansize—Only Twin
Zum zweiten Advent
Erst mal paar Nachträge zur Adventskalenderliste letzte Woche:
Wer noch Geschenke sucht:
I remember Leslie Harpold.
NP: Brazilian Girls—Internacional
Zum ersten Advent
Die Polemik zum Christkindlesmarkt von letztem
Jahr gilt immer noch, aber da
ich nun die meiste Zeit in München verbringe, tangiert mich das nur
wenig. In München gibts natürlich auch
Weihnachtsmärkte.
An der Adventskalenderfront stehen mal wieder an:
Dieses Jahr Sterne mit Zirkel und Lineal konstruiert. 5-zackige,
17-zackige oder, wenn’s beliebt, 257- und
65537-zackige!
NP: Bearries—Explorer One
21, 025, 0x15
The twenty-first year of my struggle against entropy went by. Swoosh.
Tempus fugit. Ars longae, vita brevis. Memento mori.
How’s life? Homeostasis, check. Organization, check—at least
organically. Metabolism, sure. Growth, done. Adaptation,
check—still possible. Response to stimuli, ‘course. Reproduction,
rather not.
Maybe that’s what life is… a wink of the eye and winking stars.
when asked t’ define yourself exactly, say you are an exact mathematician.
On related news, congratulations to Madonna and Debian.
NP: Ernest Phipps & His Holiness Singers—Shine On Me
SchützaBlog 2008: Danksagung
Dank an Peter
Zimmermann,
Datenschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg für sein
Eingreifen.
Dank an die Schweden für ihr Eintreten für
Grundrechte.
Dank an Pfizer für die Forschung, die zur Entdeckung des Doxycyclins führte.
Dank ans Doxycyclin, das einen an Schützen erheblich Geld sparen lässt.
Dank an die Bäckerei Eisinger fürs Frühstück.
Dank an Izmir Pizza & Döner fürs Abendessen.
Dank an Norbert Gälle
für den Böhmischen Traum.
Dank an alle, die auch Montag, Dienstag, Mittwoch da waren.
Unwort des Jahres: wasserdicht
.
Bis nächstes Jahr wünsch’ ich euch eine
Scheene Restschütza!
NP: Cinema Strange—Mathilde in the Dirt
SchützaBlog 2008: Weiberschützen
Schützenfest in Bild und Ton:
Wenn ich träum in der Nacht
träum ich immer von dir.
Du bist der Stern in dieser schönen Nacht,
und der Stern sagt zu mir ich bleib gerne bei dir,
bis dass der Morgen erwacht.
—Böhmischer Traum
NP: The Danse Society—Don’t Stop Now
SchützaBlog 2008: Aufruf
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Biberacher und Biberacherinnen,
Schützen ist nur einmal im Jahr. Bitte geht auf den Berg.
Danke,
Christian Neukirchen
NP: Fields of the Nephilim—Mourning Sun
SchützaBlog 2008: Bunter Umzug
The same procedure as last year, Miss Sophie?
— The same
procedure as every year, James!
Die Motivation der Schüler beim Bunten Umzug ist ja immer recht
fraglich. Hier daher einige Vorschläge, die vielleicht mehr Spass
gemacht hätten:
- Wir roden den Regenwald
- Firefox 3
DopingEine Klasse der DRS hatte “Anna Bolika”. Und ich wartete soo auf den Muskel-Kater.
- Bahnstreik
Wir boykottieren die OlympiadeDas WG hatte ein Free-Tibet-Schild.
- Legalize it
- H.P. Lovecraft
- Narkolepsie
- Hedonismus
Übrigens hat in roten Tüchern rumlaufen nix mit Türkei zu tun.
Scheene Schütza!
NP: Corpus Delicti—Sylphes
SchützaBlog 2008: Pfingstochsen
Wenn man den Jahrgängerumzug sieht, will man gar nicht alt werden.
…übrig bleibt der fahle Nachgeschmack einer Konsumgesellschaft voller
überflüssiger Angelizismen.
Was macht eigentlich Biberach im Web 2.0? Weder auf Youtube noch auf
Flickr find ich irgendwas von diesen Schützen…
Scheene Schütza!
NP: The Sisters of Mercy—More
SchützaBlog 2008: Es geht los
Zwei kurze Szenen vom Berg:
Ein kleines, dickes Mädchen kommt zur Frittenbude mit einer leeren
Pappschale in der Hand und fragt: Kann ich Mayo haben?
—
Nimm dir, so viel du willst.
Ein Mädchen, vielleicht 16 oder 17, nimmt ihrem Freund (wohl etwas
älter) die Martini-Flasche weg, leert sie aus und brüllt: Jetzt
gibts nix mehr! Du blamierst mich nicht mehr in der
Öffentlichkeit!
(Tipp: nicht heiraten, wer weiss wie die in 30
Jahren drauf ist.)
Desweiteren fordere ich die Schützendirektion auf, Schützen auf den
alten Termin mit gutem Wetter zurück zu verlegen.
Und noch ein Nachtrag zu gestern: Schützen 2022.
Mag es soweit nicht kommen,
Scheene Schütza!
NP: London After Midnight—Kiss
SchützaBlog 2008: Kamerascheu
Wer das Schützenfest kennt, weiss:
Ganz Biberach steht jetzt jedenfalls kurz vor der absoluten Extase
und einer Woche ungehemmten Alkoholgenusses—ganz Biberach? Nein,
der Autor dieser Worte musste natürlich letzten Monat von einer
Zecke gestochen werden,
ist seitdem auf Doxy
und darf daher nix trinken. Fertig ist das ganze hoffentlich am
“Bauernschützendienstag”. Super.
Das soll jedoch der Berichterstattung hier nicht schaden, ganz im
Gegenteil: Frei nach dem Motto der
Journaille—Eure Gunst, unser Sterben—gibts
hier täglich knallharte Information vom Berg. Und
diesmal werd ich mich auch noch an alles erinnern können.
In letzter Minute
müssen die Kameras halt doch weg, wer hätte das gedacht? Hatten wir das nicht schon mal?
Nix gelernt. Der beste Teil: Bott “vermutet, dass “hier absichtlich
mit der Zeitschiene gefahren wird. Man versucht, die Dinge
aufzuschieben.”” Also wenn hier jemand auf Zeit spielt, dann war das
ja wohl die Stadt. Die Methode war ja schon fraglich und wurde zu Recht kritisiert.
Ich freue mich jedenfalls schon auf eine
Scheene Schütza!
NP: A Place To Bury Strangers—Missing You
Entlassungsschreiben
Nach Vollendung der Dienstzeit erhält der
anerkannte Kriegsdienstverweigerer
seine Grundrechte zurück.
Das eigentliche Dilemma des Zivildienstleistenden ist ja, dass er
durch seine Verweigerung den Fortbestand der Wehrpflicht
unterstützt. Gegen diesen Missstand treten nur die handvoll
Totalverweigerer – deren Mut und Entschlossenheit mir Respekt
abverlangt – an.
Gegen den Zivildienst als solches spricht eigentlich nichts, vieles
aber gegen seine derzeitigen Umstände: Sei es die sogenannte
Wehrgerechtigkeit, die resultierende Geschlechterspezifität, oder
schlicht dessen Unfreiwilligkeit. Meines Erachtens sollte daher der
Zivildienst in einem gleichartig bezahlten, freiwilligen und
allgemeinen sozialen (oder ökologischen oder was auch immer) “Jahr”
(durchaus auch mit flexibler Dauer) aufgehen. Interessenten fänden
sich genug.
Nichtsdestotrotz eine annehmliche, erfahrungsreiche und durchaus
prägende Zeit.
Achja, dict.cc:
[conscientious objector performing community service] :: Zivildienstleistender {m}
NP: Bob Dylan—Masters Of War