Zeugnis und Nachtrag zum Ferienpost
Wen’s interessiert, meine Zeugnisnoten:
| Verhalten | 2 |
| Mitarbeit | 2 |
| Religionslehre | 2 |
| Deutsch | 2 |
| Geschichte | 2 |
| Gemeinschaftskunde | 2 |
| Englisch | 1 |
| Latein | 3 |
| Mathematik | 2 |
| Physik (mit Praktikum) | 2 |
| Chemie | 2 |
| Biologie | 2 |
| Sport | 4 |
| Musik | 2 |
| Bildende Kunst | 2 |
| Biotechnologie-AG | teilgenommen |
| Informatik-AG | teilgenommen |
| Durchschnitt | 2.143 |
Minimal schlechter als letztes Jahr,
aber ich bin im großen und ganzen zufrieden damit. Leider hats in
Mathe und Chemie knapp nicht mehr zur Eins gereicht. Die Zwei
in Physik war eher aus Gnade, und Sport ist
eh’ überflüssig. :-)
Im renovierten Physik-Praktikumsraum gibts jetzt an jedem Tisch
Ethernet, wie hier zu sehen:

Ungefähr 25 “Arbeits”-plätze mit Steckdose und Ethernet… idealer Ort
für eine Session. Da trifft sichs doch gut, dass der Admin jetzt auch
in Rente ist. Ich zitiere aus der SchwäZ vom 29. Juli 2005 (wie
schaffen die es eigentlich, jeden Dreck
ins Netz zu stellen, ausser was man zitieren will?):
Beliebte und engagierte Lehrer gehen in den Ruhestand
Norbert Schomborg, Oberstudienrat am Wieland-Gymnasium, geht in den
verdienten Ruhestand. […] Als Mathe-, Chemie- und Informatiklehrer
hat er mit freundlich-strenger Hand wohl Tausende von Schülern zum
Schwitzen gebracht und ihnen erfolgreich das Grundwissen in seinen
Unterrichtsfächern vermittelt. Er war Wegbereiter und unermüdlicher
Propagandist der modernen Datenverarbeitungstechniken. Nun muss die
Schule ohne ihn auskommen und alle bedauern das. […]
Ich habe von ihm hauptsächlich eins gelernt: Lass dich nicht erwischen.
NP: Dan Bern—Republican Convention / This Land Is Your Land
Letzter Schultag
Heute ist letzter Schultag in Baden-Württemberg, und somit auch für
mich. Die 11. Klasse habe ich recht gut überstanden, die letzte Woche
war aber eher stressig (auch wenn in der Schule gar nix mehr lief);
darum gabs auch seit Donnerstag keinen Post mehr.
Hier liegen verschiedene Sachen rum, die ihren Platz noch finden
sollen. Zuerst, die restlichen, bislang unveröffentlichten Quotes der
letzten Woche:
Das Zelt war nicht dicht.
— Passt ja zu ihnen.
Angina Merkel
Stellt euch ans Fenster und sagt alle zwei Minuten:
“Ach, wie schön hat Gott die Welt doch erschaffen”.
—
Ich komm aus Fünf Linden, da funktioniert das nicht.
trippaler Effekt
Mal’ doch mal Gott an die Wand.
Was ist grün und schlau?
— Spinozat.
Es ist ein Kind…
— Ich esse zwei Kinder!
Dann hätten wir hier noch einen Gastbeitrag von meinem Nebensitzer
in Biologie, heute in der dritten Stunde verfasst:
Mir isch langweilig,
ganz arg
ganz ganz arg
ganz ganz ganz arg
ganz ganz ganz ganz arg
ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz
ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz arg.
Danke, das war sehr aufschlussreich.
Es folgt eine kurze Zusammenfassung der Parties in der letzten Woche:
Vorletzter Freitag: Klassenfest im Poco Loco.
Bilder gibts bei Fabse.
Cocktails hauen rein. Klassenkasse auflösen ist eine tolle Idee.
Capirinha, Daiquiri, Tequila Sunrise, Long Island Ice Tea, Mojito.
Wer mit sieben Dr. Josephs Knockout-Drinks einen Rekord aufstellt
und danach vorm Sunflower kotzt, ist eigentlich selber schuld.
Freitag: Geburtstagsparty zum Achtzehner von Martha und Margot im Abseitz.
Totaler Abschuss. Nie wieder Tequila Zimt (50 Cent ist
trotzdem ein guter Preis), erst recht nicht um Wodka-O aufzufüllen.
Es macht einen schlechten Eindruck, wenn die Gastgeberin vor der Tür
der benachbarten Turnhalle poppt.
Samstag: Lateinordner im Burrenwald verbrennen. Die volkstümelnde
Musik türkischer Mitmenschen kann selbst nordischen Techno und
Pop benachbarter Russen übertünchen; sehr zum Leid aller.
Papier brennt gut, Grillanzünder hilft falls nicht.
Sonntag: Reinfeiern in Phillips Achtzehnten. Auf’m Land säuft sichs
immernoch am besten. “Es säuft der Bauer, es säuft der Knecht;
der Maselheimer säuft auch nicht schlecht.” Zäpfle kann locker
vier Tage überzogen werden. Nette Bude. Wenn einem nach vier
Radler am nächsten Tag schlecht ist, sollte man sich um die
Gesundheit Sorgen machen.
Montag: Physik-Abschlusstreffen im Poco Loco. Das Poco Loco hatte
leider zu, und die Physiklehrerin war krank. Stattdessen waren wir
im Correct, danach Dönern.
Dienstag: Kein Alkhohol, stattdessen Kino. “Mr. &
Mrs. Smith” im
Sternenpalast. Schönes Kino, netter
Film; die Kampfszenen sind sehr unterhaltsam. Gedüdel vorm Film im
Kino nervt.
Vorrausslichtlich gehts so weiter:
NP: Eric Clapton & B.B. King—Riding With the King
Bücherrückgabe
Schein hat mehr Buchstaben als Sein.
— Karl Kraus
So, morgen ist Bücherrückgabe und ich sitze hier vor einem Stapel von
knapp 8kg Papier. Darunter die Bücher die ich (immer noch
nicht) geöffnet habe:
- Krefeld — Res Romanae
- Böhr, Bartels — The English Companion’s Modern Grammar (Im
schönen 80er-Jahre Einband)
- Langenscheidts Großes Schulwörterbuch Lateinisch–Deutsch (Die kleine
Ausgabe ist leichter, und es steht genauso viel drin.)
Also nur drei Bücher dieses Jahr; zugegeben, Herr Lindauers Lateinbücher
(“Lateinische Grammatik” und “Lateinische Wortkunde”) habe ich auch nur
wegen meines Lateinischen Posts
gebraucht. :-)
Ich zähle noch siebzehn Stunden bis zu den Sommerferien.
NP: Deftones—Knife Party
Blogpaper: your posts on dead trees
Did it ever happen to you that you were disconnected for some time?
Say you commute to work, have some free time in school or just lay on
the beach? What do people usually do in these situations? Usually
they read.
Usually, they read books or newspapers. There are lots of books and
there is a fair lot of good books, but there are times where you don’t
want to read books, maybe because you don’t have enough time to dig
into the book or because the book is too heavy to take with you or
just don’t want to read books… which leaves newspapers.
However, the amount of things I actually want to read in newspapers
is constantly fading (YMMV, but I certainly notice it for myself). On
the other hand, there are so many interesting essays and blog posts on
the net, but unavailable in these situations. In fact, some blog
entries are so good, they even get published as
books.
I’d really like to read something like these posts regularily. Of
course, that won’t work for all kind of posts, especially not for the
ones that are mere link propagation or otherwise depend on the web too
heavily. But I still think there is enough readworthy writing on the
web, and it would be nice to read that offline too.
It could work about like that… the editorial staff of the
“blogpaper” greps the net work for things that are printworthy and ask
the authors if they want their posts published (maybe even for a bit
of money) and they will arrange it (layout it properly etc.) for
printing. Alternatively, A-level bloggers could write exclusive
content for the blogpaper, and later publish it on their own sites.
(Or even at the same time, but such things of course encourage to
actually buy the thing.) As usual, the content will be categorized
into topics like “politics”, “geekery”, “short cuts” and “diary”, or
whatever is appropriate. Then, the editorial staff adds some
illustrations, maybe a crossword puzzle and a sudoku and off it goes
to the printing press.
I don’t think it could be too much work to make such a magazine
appear, say, weekly or even only semi-weekly. I for one would really
like to read it; there are enough situations where you don’t have
net access but still want to read “something interesting”.
NP: Dan Bern—Hannibal
Aufklärer, Fundies und Latrinum
Schützen ist inzwischen gut überstanden und es geht steil auf die
Ferien zu; heute war Notenabgabe, in der Beziehung kann sich also
nicht mehr viel ändern.
Am Wochenende wird dann noch die Klassenkasse versoffen, weil ja in der
Oberstufe alle drei Klassen vermischt werden, da sind wir ja mal gespannt.
Drei große Aufklärer gibts…
— Voltaire!
— Dr. Sommer!
Was ist die Partei Bibeltreuer Christen im Theater?
— Fundies
im Fundus.
Gib’ mal schnell deinen Daumen…
— Hab’ grad keinen.
[chemisches Element:] Latrinum
Bona nutte.
Das war jetzt eher po-ethisch als poetisch.
An dem Piercing ist eine Kugel.
NP: Bob Dylan—I Threw It All Away
Querying databases using Ruby
I have, like many others, problems using databases. For the biggest
part, these problems relate to the usage of SQL, which is IMO an
extremely ugly language that hides the beauty of the relational model
underlying.
Even more interesting, there is no real alternative for SQL to access
relational databases. Therefore, I have been thinking about
formulating database queries directly in Ruby, and effectively
executing them there too. This sounds likely like a big performance
loss, but it has the great advantage that you actually know what the
database it doing (that is, exactly what you tell it) without reading
big and complex ANALYZE output. Also, note that—in the
end—efficient queries always run faster than the unoptimized ones.
Therefore, I think a pure-Ruby database query language scales good
enough for now, optimization is left for later.
Now, what is the basic idea of database querying? In most cases, a
database query can be written in Unix pipe style (Joins will come
later). For example, take this SQL:
SELECT name, address FROM customers WHERE city = "New York" LIMIT 5
We could rewrite this like the following in Unix (In fact, 4gl(?)
works a lot like that):
< customers | grep "..." | cut -f ... | head -n 5
Or, like this in Ruby:
customers.find_all { |c| c.city == "New York" }.
first(5).
map { |c| [c.name, c.address] }
Unfortunately, the Ruby query is not lazy, as the SQL and Unix
queries are—they only look until they found five results. We could
rewrite the query with Lazy
Streams, then it would
look like that:
Stream.database(Customers).filter { |c| c.city == "New York" }
.take(5).map { |c| [c.name, c.address] }
That looks much better, actually. Unfortunately, this method possibly
needs lots of method calls and lambdas, so let’s rewrite it
imperatively (ugh):
result = []
count = 0
Customers.each { |c|
next if c.city != "New York"
break if count >= 5
result << [c.name, c.address]
count += 1
}
In fact, I think I can rewrite almost each SQL query in a loop like
that. Note, how we could optimize the query, if we, say had a
secondary key on city (this approach forces you to cleverly make use
of indexes, as linear tablescans take much longer than your usual
database, which is probably written in C).
Customers.each(:city, "New York") { ... }
Now, queries on a single table are fairly easy; how can we join
tables? There are three kinds of joins, 1:1, 1:n, and m:n.
1:1 joins are trivial, we just grab the data we need:
result << [c.amount, Customers[c.custid].name]
An interesting idea left open would be to directly store a reference
to the customer, so you could write [c.amount, c.customer.name].
You can do this if referential transparency is guaranteed.
For 1:n joins, we need an inner loop (assume useful indexes),
outer joins can be done similarily:
SELECT customer.name, payment.amount
FROM customers, payments
WHERE customer.id = payment.customer
will get
Customers.each { |c|
Payments.each(:customer, c.id) { |p|
result << [c.name, p.amount]
}
}
Finally, m:n joins can be done with a table and two 1:n joins, just
like in SQL.
A further feature, that SQL provides are aggregates. SQL can easily
compute the count, sum, average, and maximum and minimum of
a set of rows. In Ruby, we can do that too, of course:
sum = 0
Payments.each { |p| sum += p.amount }
Should we need an aggregate inside a query, we either need several
table scans (ugh) or some kind reference to future values.
As you can see, almost all SQL queries can be written in standard,
iterative Ruby code that should not be slower (in theory, at least) if
the queries are written well. However, that kind of Ruby code is
rather tiresome to write. Again, have a look at our first piece of
SQL:
SELECT name, address FROM customers WHERE city = "New York" LIMIT 5
Wouldn’t it be nice if we could write this in a more functional style?
Scan.new(Customers,
Where.new(
Limitation.new(5,
Collect.new { |c| [c.name, c.address] }) { |c|
c.city == "New York" })).scan!
Or, with a bit of syntactic tricks:
(query = Scan.new(Customers)) >>
Where.new { |c| c.city == "New York" } >>
Limit.new(5) >>
Collect.new { |c| [c.name, c.address] }
p query.scan.results
That looks very convenient, no? How does it work? Essentially, we
are building a chain again, like in the example with the Unix pipes.
You can see the source for the full details,
but look how Limit is implemented to get an idea of how it works:
class Limit < Statement
def initialize(limit)
super()
@limit = limit
@count = 0
end
def call(row)
if @count < @limit
@count += 1
pass_on row
end
end
end
This way, we can combine all operators needed in a powerful way
without any implicit loops (one could even imagine an
peephole-optimizer to work on the chain…) in our source, but still
full access to Ruby’s methods. Unfortunately, this way of querying
needs, in worst case, (Number of rows) * (Number of statements in the
chain) calls, which are comparatively expensive. It would be
interesting to rewrite the example in raw C that is connectable with
Ruby…
NP: Coldplay—Square One
SchützaBlog '05: Finale und Fazit
Räga kills Schütza. Das Biberacher Schützenfest steht und fällt mit
dem Wetter, und es fällt mir schwer, eine humanitäre Erklärung für
dieses Sauwetter zu finden; ich schiebe es mal auf den Zufall (dies
bringt mich jetzt in leichte philosophisch-weltanschauliche Probleme,
die ich nun mit einem Themenwechsel zu vertuschen versuche).
(Übrigens, danke auch an das Mädchen, dass vorgestern Nacht “Wir
glauben an den lieben Gott und ham noch immer Durst!” mit “Wir
scheissen auf” gesungen hat.)
Am Freitag und Samstagabend war das Wetter eigentlich recht schön, man
fragte sich wirklich, warum es nicht die ganze Woche so war. Das
Feuerwerk
war dieses Jahr sehr geil, das hätte ich aufgrund des scheinbar
mangelnden Umsatzes der Schausteller eigentlich nicht erwartet. Daher
war es an diesen Tagen auf dem Berg und im Schwanen auch ziemlich
voll, ich will gar nicht wissen, wie es ausgesehen hätte, wenn die
ganze Woche lang gutes Wetter gewesen wäre. Um verstopfte Wege und
Zugang zu Bierkellern zu verhindern, schlage ich ein 3-Punkte-Programm
vor: 1) Alle Leute mit “Böhse Onkelz”-T-Shirts vom Berg verweisen, 2)
Alle Leute, die nix besseres zu tun haben, als sich hochtoxische und
umweltschädliche Leuchtsticks ins Maul zu schieben ebenfalls
vertreiben. Schließlich, 3) Mit dem Schützenbus nicht den gesammten
Süddeutschen Raum
abgrasen. Jaja.
Ein Naturgesetz, dass auch an Schützen gilt, ist die Gravitation, auch
Erdanziehungskraft genannt. Diese war einigen, unter anderem dem
Chiemsee-Springer vom Schwanen scheinbar unbekannt. Ein anderer ist
von einem Geländer gestürtzt und den Hang heruntergerutscht. Ein
simpler Sonnenschirm hilft nicht vor Stürzen von der Tribüne, egal was
man über Marry Poppins sagt. Es gab allerdings auch schlimmere
Vorfälle: Verschiedene Quellen berichten von einem Sturz vom
Pavillion, das Opfer liegt scheinbar querschnittsgelähmt im Koma.
Damit das nicht nochmal passiert: Gravitation ist ein Naturgesetz,
dass auch an Schützen gilt; sie wird auch durch noch so viele
Vodka-Bull nicht außer Kraft gesetzt.
Kühe haben doch 7 Mägen oder so… hier haben sicher welche 7 Lebern.
Oabet!
Und nun—oh Schande! Blasphemie! Nein, es ist nur Kunst—ein richtig
schlechter Filk auf das Schützenfestlied:
Rund um mich hier, da dreht sich alles,
verschönt scheint Schöpfer deine Welt.
Dreck hängt an meinem Feierkleide,
Scherben im Tal, in Wald und Feld!
Wie füllt sich um mich jede Stätte!
Wenn ich nicht seh’, auf wen ich trete,
tret ich auf Dich, da unten, Dich.
Wenn ich jetzt kriech, auf allen Fluren,
mit allen deinen Kreaturen,
fühl ich mich endlich richtig dicht.
Hiermit erkläre ich den SchützaBlog ‘05 für beendet; was bleibt ist
ein fader Nachgeschmack eines Schützenfests, das hätte wesentlich
besser sein können, aber auch Vorfreude auf Schütza ‘06, es sind ja
nur noch 377 Tage…
Irgendwie waren’s trotzdem
Scheene Schütza!
NP: Juliette & the Licks—Seventh Sign
SchützaBlog '05: Es geht dem Ende zu
Gestern war wohl zum ersten Mal richtig Schützen in dieser Woche,
glücklicherweise hat sich nämlich das Wetter erbarmt und uns einige
regenlose (und wohl für manche auch reglose) Stunden beschert; warm
war und ist es allerdings trotzdem nicht. Schützen bei 15°C und
Nieseln macht eben einfach keinen Spass, zumindest morgen Abend aber
soll es wieder aufklären.
Ein Gutes (naja) hat die Sache aber trotzdem… es wird berichtet,
dass eine gewisse Person auf dem Guglhupf saß, scheinbar neben höchst
angetrunkenen Mädels, als es plötzlich begann, an seinen Oberschenkeln
warm zu werden. Die Arme hatte sich über ihn erbrochen, was dieser
aber nicht bemerkte, sondern die Kotze erstmal über seinen Schenkeln
verteilte (wer weiss schon, was in den Köpfen von Besoffenen
geschieht…). Als er das Malheur jedenfalls bemerkte, hat er sich
die Hände erstmal am Hemd abgewischt.
Die Bergzeitung hat noch einige andere
Geschichten und Kommentare zum Fest. Besonders interessant, schreibt
fl4sh:
wie jedes jahr spielten heut in der grossen pause die wg trommler,
die pg mädels und eigentlich auch die schwedenmusik, die
berraschung war jedoch umso größer als es für die schweden auf
anordung vom rektor des pg hieß sie dürften nicht spielen.
Grund sei, dass angeblich einige der schwedenmusik sich auf dem
schulgelände betrunken haben und mit bierflaschen durchs schulhaus
gezogen sind.
Am und um den Berg herum aufgeschnappt:
Josterferien
Ich hasse Geld, gottseidank bin ich meins los!
Warum brauchen Frauen ‘ne halbe Stunde, um ‘nen BH anzuprobieren?
—
Weil sie den Verschluss auch nicht aufbekommen?
Zeugnisse Jehovas
Scheene Schütza!
NP: Jimi Hendrix—A Merman I Should Turn To Be
SchützaBlog '05:
Die Hälfte vom Schützenfest ist inzwischen vorbei und auch die Schule
hat wieder begonnen (Tipp: Kissen mitbringen), was meine Stimmung aber
weniger als das recht wechselhafte und feuchte Wetter trübt.
Auf dem Berg begegnet man so allerlei Leuten, Menschen, die für Joster
Blumenvasen austrinken und anschließend an den Stengeln kauen (keine
Einzeltat). Oder welche wie den Chiemsee-Springer vom Schwanenkeller,
der sich auf einen Biertisch stellt, einen Satz macht und über die
Böschung springt… und scheinbar heil gelandet ist, obwohl es
mindestens fünf Meter steil untergeht; Polizei (grün-weiß Tübingen)
und Notarzt (der weiß-rote Partywagen) konnten ihn scheinbar nicht
mehr finden.
Am Mittwoch gehen wir ins Matratzenlager.
— Was sollen
wir denn bei den PG-Mädels?
Was mach mr heit oabertr?
— Drinka mr en oaberteritif!
Die kannst du doch nicht abschleppen, die sind doch voll dicht!
— Aber die spüren doch gar nix…
Als meine Hoden brannten, blieb nur Sack und Asche übrig.
Du bist verkehrt rum gepolt.
— Ich bin Wechselstrom!
— Und ich Starkstrom…
Sonst gibts im Moment wenig zu posten, heute abend wird wohl nicht
viel los sein, die meisten erholen sich und bereiten sich auf morgen
vor, denn da ist Weiberschützen! :-)
Scheene Schütza!
NP: Amadou & Mariam—M’bifé
SchützaBlog '05: Notizen vom Berg
Kurze Notizen zum Schützenfest:
Das Leben ist im Ende doch nur eine riesige, komplexe und stellenweise
sehr lange andauernde chemische Reaktion. Menschen werden geboren und
sterben. Neue Zellen entstehen und werden wieder abgetötet. All das
geschieht laufend.
Schützen kann an diesen Tatsachen nichts ändern, es wirkt jedoch als
extremer Katalysator: ich schätze, dass während Schützen Emotionen in
die, über den Daumen gepeilt, dritte Potenz gehoben werden. Das wäre
ohne Drogen eigentlich garnicht auzuhalten.
Der Bunte Umzug am Schützenmontag ist letztlich auch nichts anderes,
aufgebaut als Klimax sieht man zuerst die hoffnungsvolle und
unverbrauchte Jugend Biberachs, dann folgt lange nichts. Und dann
kommt das Wieland-Gymnasium, mit den WG-Trommlern als Playboy-Bunnies
verkleidet, und ausgestopften Titten. Ihr habts einfach drauf, Leute!
Entgegen der manchmal vertretenen Meinung fließt Erbrochenes im
Übrigen auch nach unten, wenn man den Berg hochreihert.
(Superflüssige Kotze gibt es nicht, das wäre auch eine riesige
Sauerei, verdammtnochmal.)
Ein weiterer interessanter Nebeneffekt des Schützenfests sind die
Mutationen die dort vorkommen. Als Beispiel seien mal die speziell
angepassten, anaeroben Darmbakterien genannt, die direkt Alkohol
veratmen können, ohne Umweg über Kohlenstoffdioxid oder Sauerstoff!
Vodka schmeckt wie Nagellackentferner!
Keine Angst, ich sauf’ mich erst ab 16 zu.
[Es gab noch mindestens drei Quotes, die ich aber leider vergessen
habe. Mein Hirn wird zum Sieb.]
Scheene Schütza!
NP: The Donnas—Out of My Hands
SchützaBlog '05: Jahrgängerumzug
Im Moment zieht gerade der Biberacher Jahrgängerumzug durch die
Straßen. Der Jahrgängerumzug ist im Großen und Ganzen vergleichbar
mit dem Stiertreiben in Pamplona, außer dass statt geschmückten
Stieren hier genauso behängte Rindviecher durch die Straßen getrieben
werden. Auch sind gewisse Parallelen zur Tomatina erkennbar, der
große Unterschied ist, dass sie dort mit Tomaten werfen dürfen und wir
es hier wollen.
Mehr zum Jahrgängerumzug (ehrlich, die Fahnen dort sind
erstaunlich…) findet sich wohl bald auf der Bilderseite von
schuetzafest.de und
scheene-schuetza.de.
Heckbang
[Sexpraktik im Grünen]
Du hast zwar immer Augenringe, aber keine Brille.
Jahrgang 1987: Wir sind jung, ihr werdet bald sterben!
Ich jedenfalls wünsch’ euch
Scheene Schütza!
NP: Bob Dylan—Jokerman (Rough-Mix)
SchützaBlog '05: T-1 days to go
Auf ins Getümmel! Die Schulwoche ist rum, die Realschüler haben ihre
Bücher schon abgegeben und damit ihre Schulzeit beendet. Der
Schützabendel
hängt auch schon an der Hose und alles sind mit ausreichend Alkohol
eingedeckt.
Man wartet auf Morgen, 14 Uhr, denn da beginnt offiziell das
Biberacher Schützenfest,
die wohl größte lokale Biervernich^H^H^H^Hwertungsaktion der Region,
getarnt als “Kinder- und Heimatfest”. Aber keine Angst, inoffizieller
Bieranstich ist ja schon heute abend im
Schwanen.
Wer’s noch nicht kann, sollte jetzt dringend das
Schützenfestlied
auswendig lernen, denn morgen gibts keine Ausrede mehr!
Zur Einstimmung schonmal die erste Strophe:
Rund um mich her ist alles Freude
verschönt ist Schöpfer Deine Welt.
Es prangt in seinem Feierkleide
Gebirg und Tal und Wald und Feld!
Wie heilig wird mir jede Stätte!
wohin ich seh’ wohin ich trete,
erblick ich Dich, o Schöpfer, Dich.
Wohin ich seh, auf allen Fluren,
in allen Deinen Kreaturen,
erblick ich, aller Vater, Dich.
Leider ist das Wetter momentan noch etwas deprimierend, aber ich bin
sicher, dass es bis spätestens Montag wesentlich besser wird. Für
Sonntag werden im Moment schon 27°C vorhergesagt. Geil.
Man sieht sich auf dem Berg; ich wünsch’ euch schon mal
Scheene Schütza!
NP: Bob Dylan—Ballad of a thin man