Abitur
Ohne große Worte:
- Deutsch: 13
- Englisch: 13
- Mathe: 14
- Biologie: 10 [naja]
- und dazu Seminarkurs: 13
Alles
zusammen
plus ein Halbjahr Geraffel: ⌀ 1.5 [sprich: eins komma fünf]
Zu diesem Anlass flushe ich auch noch ein letztes Mal die Quotes:
Wie wärs mit Donnerstagmittag, 5.6.?
— [Lehrer:] Da hab ich
Unterricht!
— Mit uns!
[Thema: Organtransplantation von Schweineherzen] Ich hätte gerne
einen Saumagen.
Gewerkschaft der Huren: IG Ficken
[über Prostitution:] die sich dann wegen niedrigen Trieben…
— Das ist der höchste Trieb!
Was Frauen machen, ist selten gesund.
Mili-Teerfarbstoffe
Ich kenn einen Fliesenleger, der hat auch immer so platten Witze.
Sauflauf
oder auch: Bierathlon
Die Putze war jetzt aber karz.
Durch Rekombination in der Maionese…
[meint: Maiose]
Kopfstimme ist glaub, wenn dein Schädel vibiert.
Rabäh
Ben, du bist bezahlt worden!
Sterbebeet
Please do never not… pay attention!
Ich erkläre übrigens das deutsche Schulsystem für lächerlich.
NP: Die Toten Hosen—Abitur
Salomonellen, Schnecken und Schneehühner
Lange, lange keine Quotes, und doch hab ich recht fleißig gesammelt.
Unter dem vorgehaltenen Grund des Schulleiterwechsels (noch nicht aktuell) dachte ich mir, ich könnte sie ja mal wieder posten.
Übrigens, die neue Schulwebseite hat auch eine treffende Übersicht über den Baufortschritt (sic), vielleicht liegt das aber auch an geheimen Erdwärmeversuchen, so wie das heute gerüttelt hat…
Das Zebra jagt das Grashalm. Das Grashalm schüttet Adrenalin aus
und läuft weg.
Das mit dem AIDS, müssen wir das bis morgen haben?
Ihr singt wie Fast Food, ihr müsst wie Vollkornbrot singen!
Herr B., es geht um unser Abitur, unsere Zukunft!
[Über Wulz und seine Redegewandheit:] Drum dauern auch die GLKs so
lang.
Haben Zitterale elektrischen Stuhl?
Salomonellen
[Über Hormone] Dann kann das dazu führen, das schon 10- oder 11-jährigen Mädchen Brüste wachsen…
— Wohoo!
Wie kommt man ins Fernsehen?
— Durch die Tür.
In der Zwiebel hat man ein neues Elementarteilchen entdeckt: das Onion.
[Gewinner des Wettbewerbs “Unreinster Reim”:] Arbeit, Schweiß und Tränen / lernte ich dort kennen.
Sangsemal waswongsedenn?
Der Krieg beschleunigt das Leben.
[Zu spät in Englisch:] There was … with Mrs. E.
— Bam, ba bam!
Was ist ein Wirbeltier?
— Ne Schnecke!
Der Mau der Bauer.
Pilzbakterien
Neidhummel
Schneehuhn
[weiblicher Kokainkonsument]
Bulldogma
Allopatrische Artbildung durch Mauerbau
NP: David Gilmour—Wish You Were Here
Sexkurs und Blutigel
Damit kein deutsches Kulturgut verloren geht:
Was labert die Tante?
Ich schweige wie ein Grab, das Grab eines Lebendigen!
Li-Ion-er Akku
Gegen Osteoporose bei Frauen: Nicht nur Milch geben, sondern auch
Milch trinken.
Sexkurs
Blutigel
NP: Sum 41—No Reason
Halbjahreszeugnis 12/2
Pünktlich nach Schützen kommen jetzt dann die Sommerferien, und
heute gabs natürlich Zeugnisse:
| Zeugnis des Gymnasiums 2005/2006 12/2 |
| Verhalten | gut |
| Mitarbeit | sehr gut |
| Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld |
| Deutsch | gut | 10 |
| Englisch | sehr gut | 13 |
| Bildende Kunst | gut | 11 |
| Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld |
| Geschichte/Gemeinschaftskunde | gut | 10 |
| Ethik | befriedigend | 8 |
| Mathematisch-naturwissenschaftliches Aufgabenfeld |
| Mathematik | gut | 12 |
| Chemie | gut | 11 |
| Biologie | sehr gut | 14 |
| Sport | befriedigend | 5 |
| Wahlbereich |
| Informatik | sehr gut | 15 |
| Besondere Lernleistung: Landwirtschaft gestern und heute |
| Seminarkurs | sehr gut | 13 |
| Durchschnitt (Hauptfächer doppelt gewertet) |
| Durchschnitt | 2.0 | 11.471 |
Dieses Jahr also marginal schlechter als letztes (11.471
gegenüber 11.867), aber das ist man im zweiten Halbjahr eigentlich
immer.
Sport war scheiße, wird eben geklammert.
Außerdem hab ich noch einige ungebloggte Quotes gefunden:
Kann man auch nur 30€ zahlen und nicht in die Schule gehen?
Magdad Fenster auf!
Kannsch au bei uns komma.
[Relilehrerin:] Ich glaube nur, was ich sehe.
Die Katholische Kirche beledigt den menschlichen Verstand.
Wenn ich ein Buch lese, merke ich gar nicht, wie mich mein
Freund fickt.
NP: Dead Moon—In The Altitudes
Greissäge, Stinkmeuchel und Erbzen
Auch mal wieder Zeit für Quotes aus dem gerodeten Wieland-Gymnasium,
dessen Baumbestand in den letzten Wochen um mehr als 90% reduziert
wird. Parallelen zu verbrannter
Erde wären wohl
überzogen, erscheinen einem aber in Gedanken, wenn man über den
Schulhof läuft. Wie das wohl aussieht, wenn es fertig ist (zumal
neulich die Dachfenster für den Computerraum wegrationalisiert wurden,
wer braucht schon Licht)?
Und dann gibts Leute, die sagen das Alter ist super. Nein, das
Alter ist scheisse!
Greissäge
An dir könnte sich mancher Kannibale ‘ne Scheibe abschneiden.
Bis du Student bist, gibts kein Deutschland mehr!
Stinkmeuchel
[Vokabeltest, meint destination] Place where one is going to?
—
Heaven.
Buddhistisches Gemüse?
— Erbzen.
[Kreide lässt sich nicht abwischen:] Hat der so ein Druck drauf?
Die Willy-Brandt-Stiftung.
Kalibane
[Zur text comprehension:]Da müssen sie nur noch das gute Englisch
in Schlechtes umwandeln.
NP: Yeah Yeah Yeahs—Modern Romance
Mandalas im Unterricht
Sudokus im Unterricht lösen ist out, hier sind die
Mandalas!
Auch wenn Mandalas ja im Prinzip als Entspannungsübung gedacht sind
(wenn jeder im Deutschkurs fleißig malt, ist es wenigstens ruhig),
offenbaren einige doch tiefe Einblicke in die Seele des Malers.
Hier das Mandala meines Nebensitzers im Endzustand:

Hey, die Mandalas machen echt so aggressiv!
(Psychoanalysen sind willkommen.)
Und noch die letzten Quotes aus dem vierten Block, den ich dieses Jahr
verheize:
Was machst du beim Jagen?
— Im Wald sitzen und Bäume angucken.
Dönut
[Kunstwort aus Donut und Döner.]
Der Katholizismus ist die Italienisierung des Christentums.
Warum sind Platinen nicht aus Platin?
Lamaretto
NP: Bob Dylan—Sugar Baby
Dextrine, Telefonanieren und Platon
Auch das neue Jahr bleibt nicht von Quotes verschont, wenn auch sich
die Frequenz derer wohl senken wird, da entweder nix lustiges
passiert, ich in einem anderen Kurs bin oder die Quotes so unverschämt
sind, dass, wären sie so modifiziert um veröffentlichbar zu sein, sie
nicht mehr lustig sind. (Junge, wer den Satz ohne Stocken lesen
konnte und dann auch noch verstanden hat, hat ein gutes Leseverständnis.)
Nazi Goreng
Dextrine
— Des isch wie Latrinen, nur mit Dex-.
[neue chemische Bindung:] Shishu-Bindung (bekannt nach dem
indischen Chemiker “Hapkeine Shishu”)
Albino-King Kong und die schwarze Frau.
Telefonanierwerbung
[meint den Film:] Try getting rich and die…
— Try singing…
Ich find Platoon besser als Platon.
Was ist die Bedeutung der PCR?
[meint: Polymerasekettenreaktion] —
[Schüler meldet sich:] Ach nee, der Fußboden war PVC.
Metaphysik der Titten
Türkischer Rasen
— Beschneidet sich selbst.
NP: Wir Sind Helden—Bist Du Nicht Müde
Fehling, Syphilis und Einstein
Fast eine Ewigkeit seit den letzten Quotes—in der Tat, über einen Monat. Relativ seichte
Ausbeute für die Zeit, aber es ist eben nix witziges gefallen. (Das
stimmt natürlich nicht, es sind jede Menge total lustige Sachen passiert,
aber die muss man selbst erleben, eine Beschreibung reicht nicht.
Fabses Brille sei als Stichwort genannt.)
Kleiner Fehling: Kupfersulfat mit Feige.
Wie sieht die Syphilis aus, wenn sie erregt ist?
Die lernt so viel wie du masturbierst.
— Dann wäre sie
schlauer als Einstein…
Duden – das Hörspiel.
Das ist jetzt ‘ne Mischung aus spannend und langweilig…
Präzisiser
[Schüler über “Kabale und Liebe”:] Aber am Ende leckt er sie trotzdem.
Jetzt Wechsel, Axel raus, Annegret rein!
“Da werden Weiber zu Hyänen” ist aus “Die Glocke”, übrigens.
—Ja, aber was für ein Film is des?
NP: Dan Bern—House of the Rising Sun
Heidenröslein, Muselmänner und Tomatografie
Trotz Kaugummi- und
Rauchverbot
und anfangendem Klausurenstress bleibt auch bei uns der Spaß nicht zu kurz:
What do you think?
— Nix!
Was? Die Muselmänner sind in Deutschland?
Lieber Heidenröslein als Christrose.
Manga Moralia
Ich weiss schon wie’s geht, ich wollte nur den Spruch
loswerden…
Mir ist kalt!
— Jammere nicht, so schläfst du schon nicht
ein!
[Kriegsveteranen unter den Lehrern?]
[Lehrer packt US-Flagge aus. Schüler:] Anzünden!
Wir sind in der 5. Klasse, und ich hab immernoch das geistige Niveau.
Tomatografie
Werwolf & Waswolf
NP: Bob Dylan—Sarah Jane
Robosowomen und Lebertran-sport
Und wieder fließen sieben Tage sandiger Zeit durch das kleine Loch des
Stundenglas’ unserer Leben; sie bröseln schön über den Staub der
anderen fast tausend
Wochen (beziehungsweise 945 bei mir).
Aber es gibt ja auch wieder Quotes, so schlimm ist das also nicht:
hm, cool… aber du passt dich eh immer an… wegen dir könnten
wir uns auch in nen luftschutzbunker hocken… oder?
— wenns
was zu saufen gibt?
[der pragmatische Alkoholiker]
Tim Eulenspiegel
Der Mensch ist einfach so konstruiert, dass er in seiner Masse nicht auf Alkhohol verzichten kann.
Robosowomen
[Hey, Gleichberechtigung!]
I doesn’t like ze es-em-vau.
Lebertran-sport
Kommt die eigentlich aus Georgien?
— Hä, wieso?
— Die
hat doch in Englisch immer von “Georgia” erzählt…
Long Island Tea Party
Vokabelkässchen und trallalla…
— In Deutsch?
NP: Bob Dylan—Death Is Not The End
Wie wir unsere Wochenenden verbringen...
Am Freitag waren wir zum Beispiel im Poco
Loco. Rechts die Rechnung, man beachte dass
wir den ganzen Abend “Happy Hour” hatten, es war also alles zum halben
Preis. :-)
Der soll mir jetzt meine Seele bringen, oder ich geh in die Küche
und mach’s mir selber.
Ein Puff ist auch ein Nagelstudio, oder?
Madam Curie hat den Nobelpreis entdeckt.
[Lehrerin:] Also üblicherweise kommt ja der Lehrer zu spät.
Alanin Morrisettin
Waschbärbierbauch
[Gegenteil von basisch:] Säurisch
Hmm, im 123 haben
wir auch lange keine
Bilder mehr
gemacht…
NP: Dan Bern—Love Don’t Last
Besinnung zum Schulanfang
Und die Ferien waren trotz temporärem relativem Zeitstillstand viel
schneller vorüber als vermutet. Morgen ist wieder Schule, und für
mich konkret bedeutet das, dass das Abitur anfängt. Jede Note zählt.
(Anders als bei SingStar kann man sich aber schön die Zukunft
verbauen, dem Numerus Clausus sei dank.)
Und so geht man mit dem prächtigen Gefühl, dass sämtliche gute Noten
der elf Jahre davor nun im wesentlichen nichtig sind, wieder zurück
auf das Schulgelände, bei dem die Handwerker nun größere bauliche
Veränderungen vornehmen um es zu einer Ganztagsschule
umzufunktionieren. Das werden wir aber glücklicherweise nicht
mehr mitbekommen.
Die Umstellung von Ferien auf Schulzeit gleicht einem Kulturschock.
Saufen geht praktisch nur noch am Wochenende (Ausnahmen wie Abigag,
Schütza etc. bestätigen die Regel), der Schlafrhythmus geht nun etwa
acht Stunden nach. Statt langem Frühstück gibt es große Pause, statt
Mittagessen Döner (zumindest für die Pendler) und statt Baggersee
Mittagschule.
Doch erstmal bekommt jeder einen Zettel mit einer fragmentierten Liste
von Personen, die man aus dem ein oder anderen Grund nicht mag; auch
Stundenplan genannt. Danach stehen Lehren vom Rektor auf der
Tagesordnung; wer mehr Anspielungen an die Stufe über uns findet, hat
gewonnen.
Eifrig machen sich alle ans Werk, sagen, sich von jetzt an
anzustrengen und mehr zu lernen. Wer’s glaubt. Die Motivation lässt
nach spätestens sechs Wochen nach, beinahe ein Naturgesetz. Wie sonst
ist zu erklären, dass wir 15 “neue” Schüler aus der bisherigen Stufe
12 in unserer Stufe haben? (Organisatorisch nicht so ein großes
Problem, bei uns sind ja auch 13 durchgefallen. Danke, neue Oberstufe.)
Die Zeit der Quotes beginnt auch wieder, hier, was noch aus den Ferien
über ist:
Proletarier aller Länder, (ve)reinigt euch!
Die Oblaten haben überall auf der Welt Klöster…
—
Außer in New Orleans!
Lieber Absinth als besinnt.
NP: Dire Straits—Walk Of Life
(passt gar nicht schlecht…)
Letzter Schultag
Heute ist letzter Schultag in Baden-Württemberg, und somit auch für
mich. Die 11. Klasse habe ich recht gut überstanden, die letzte Woche
war aber eher stressig (auch wenn in der Schule gar nix mehr lief);
darum gabs auch seit Donnerstag keinen Post mehr.
Hier liegen verschiedene Sachen rum, die ihren Platz noch finden
sollen. Zuerst, die restlichen, bislang unveröffentlichten Quotes der
letzten Woche:
Das Zelt war nicht dicht.
— Passt ja zu ihnen.
Angina Merkel
Stellt euch ans Fenster und sagt alle zwei Minuten:
“Ach, wie schön hat Gott die Welt doch erschaffen”.
—
Ich komm aus Fünf Linden, da funktioniert das nicht.
trippaler Effekt
Mal’ doch mal Gott an die Wand.
Was ist grün und schlau?
— Spinozat.
Es ist ein Kind…
— Ich esse zwei Kinder!
Dann hätten wir hier noch einen Gastbeitrag von meinem Nebensitzer
in Biologie, heute in der dritten Stunde verfasst:
Mir isch langweilig,
ganz arg
ganz ganz arg
ganz ganz ganz arg
ganz ganz ganz ganz arg
ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz
ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz arg.
Danke, das war sehr aufschlussreich.
Es folgt eine kurze Zusammenfassung der Parties in der letzten Woche:
Vorletzter Freitag: Klassenfest im Poco Loco.
Bilder gibts bei Fabse.
Cocktails hauen rein. Klassenkasse auflösen ist eine tolle Idee.
Capirinha, Daiquiri, Tequila Sunrise, Long Island Ice Tea, Mojito.
Wer mit sieben Dr. Josephs Knockout-Drinks einen Rekord aufstellt
und danach vorm Sunflower kotzt, ist eigentlich selber schuld.
Freitag: Geburtstagsparty zum Achtzehner von Martha und Margot im Abseitz.
Totaler Abschuss. Nie wieder Tequila Zimt (50 Cent ist
trotzdem ein guter Preis), erst recht nicht um Wodka-O aufzufüllen.
Es macht einen schlechten Eindruck, wenn die Gastgeberin vor der Tür
der benachbarten Turnhalle poppt.
Samstag: Lateinordner im Burrenwald verbrennen. Die volkstümelnde
Musik türkischer Mitmenschen kann selbst nordischen Techno und
Pop benachbarter Russen übertünchen; sehr zum Leid aller.
Papier brennt gut, Grillanzünder hilft falls nicht.
Sonntag: Reinfeiern in Phillips Achtzehnten. Auf’m Land säuft sichs
immernoch am besten. “Es säuft der Bauer, es säuft der Knecht;
der Maselheimer säuft auch nicht schlecht.” Zäpfle kann locker
vier Tage überzogen werden. Nette Bude. Wenn einem nach vier
Radler am nächsten Tag schlecht ist, sollte man sich um die
Gesundheit Sorgen machen.
Montag: Physik-Abschlusstreffen im Poco Loco. Das Poco Loco hatte
leider zu, und die Physiklehrerin war krank. Stattdessen waren wir
im Correct, danach Dönern.
Dienstag: Kein Alkhohol, stattdessen Kino. “Mr. &
Mrs. Smith” im
Sternenpalast. Schönes Kino, netter
Film; die Kampfszenen sind sehr unterhaltsam. Gedüdel vorm Film im
Kino nervt.
Vorrausslichtlich gehts so weiter:
NP: Eric Clapton & B.B. King—Riding With the King
Aufklärer, Fundies und Latrinum
Schützen ist inzwischen gut überstanden und es geht steil auf die
Ferien zu; heute war Notenabgabe, in der Beziehung kann sich also
nicht mehr viel ändern.
Am Wochenende wird dann noch die Klassenkasse versoffen, weil ja in der
Oberstufe alle drei Klassen vermischt werden, da sind wir ja mal gespannt.
Drei große Aufklärer gibts…
— Voltaire!
— Dr. Sommer!
Was ist die Partei Bibeltreuer Christen im Theater?
— Fundies
im Fundus.
Gib’ mal schnell deinen Daumen…
— Hab’ grad keinen.
[chemisches Element:] Latrinum
Bona nutte.
Das war jetzt eher po-ethisch als poetisch.
An dem Piercing ist eine Kugel.
NP: Bob Dylan—I Threw It All Away
SchützaBlog '05: Finale und Fazit
Räga kills Schütza. Das Biberacher Schützenfest steht und fällt mit
dem Wetter, und es fällt mir schwer, eine humanitäre Erklärung für
dieses Sauwetter zu finden; ich schiebe es mal auf den Zufall (dies
bringt mich jetzt in leichte philosophisch-weltanschauliche Probleme,
die ich nun mit einem Themenwechsel zu vertuschen versuche).
(Übrigens, danke auch an das Mädchen, dass vorgestern Nacht “Wir
glauben an den lieben Gott und ham noch immer Durst!” mit “Wir
scheissen auf” gesungen hat.)
Am Freitag und Samstagabend war das Wetter eigentlich recht schön, man
fragte sich wirklich, warum es nicht die ganze Woche so war. Das
Feuerwerk
war dieses Jahr sehr geil, das hätte ich aufgrund des scheinbar
mangelnden Umsatzes der Schausteller eigentlich nicht erwartet. Daher
war es an diesen Tagen auf dem Berg und im Schwanen auch ziemlich
voll, ich will gar nicht wissen, wie es ausgesehen hätte, wenn die
ganze Woche lang gutes Wetter gewesen wäre. Um verstopfte Wege und
Zugang zu Bierkellern zu verhindern, schlage ich ein 3-Punkte-Programm
vor: 1) Alle Leute mit “Böhse Onkelz”-T-Shirts vom Berg verweisen, 2)
Alle Leute, die nix besseres zu tun haben, als sich hochtoxische und
umweltschädliche Leuchtsticks ins Maul zu schieben ebenfalls
vertreiben. Schließlich, 3) Mit dem Schützenbus nicht den gesammten
Süddeutschen Raum
abgrasen. Jaja.
Ein Naturgesetz, dass auch an Schützen gilt, ist die Gravitation, auch
Erdanziehungskraft genannt. Diese war einigen, unter anderem dem
Chiemsee-Springer vom Schwanen scheinbar unbekannt. Ein anderer ist
von einem Geländer gestürtzt und den Hang heruntergerutscht. Ein
simpler Sonnenschirm hilft nicht vor Stürzen von der Tribüne, egal was
man über Marry Poppins sagt. Es gab allerdings auch schlimmere
Vorfälle: Verschiedene Quellen berichten von einem Sturz vom
Pavillion, das Opfer liegt scheinbar querschnittsgelähmt im Koma.
Damit das nicht nochmal passiert: Gravitation ist ein Naturgesetz,
dass auch an Schützen gilt; sie wird auch durch noch so viele
Vodka-Bull nicht außer Kraft gesetzt.
Kühe haben doch 7 Mägen oder so… hier haben sicher welche 7 Lebern.
Oabet!
Und nun—oh Schande! Blasphemie! Nein, es ist nur Kunst—ein richtig
schlechter Filk auf das Schützenfestlied:
Rund um mich hier, da dreht sich alles,
verschönt scheint Schöpfer deine Welt.
Dreck hängt an meinem Feierkleide,
Scherben im Tal, in Wald und Feld!
Wie füllt sich um mich jede Stätte!
Wenn ich nicht seh’, auf wen ich trete,
tret ich auf Dich, da unten, Dich.
Wenn ich jetzt kriech, auf allen Fluren,
mit allen deinen Kreaturen,
fühl ich mich endlich richtig dicht.
Hiermit erkläre ich den SchützaBlog ‘05 für beendet; was bleibt ist
ein fader Nachgeschmack eines Schützenfests, das hätte wesentlich
besser sein können, aber auch Vorfreude auf Schütza ‘06, es sind ja
nur noch 377 Tage…
Irgendwie waren’s trotzdem
Scheene Schütza!
NP: Juliette & the Licks—Seventh Sign