Wieland-Gymnasium Abitur 2007

November 16, 2008

Ande

Biberach goes Peta

Fast täglich bekomme ich nun Mails von Freunden aus ganz Deutschland...
Alle fragen mich, was denn da dran sei.

"Hallo, Hinweisen aus der Bevölkerung zufolge baut der Pharmakonzern Boehringer-Ingelheim in Biberach an der Riss an beziehungsweise wird ein völlig neues Gebäude angebaut. Diese neue Anlage, so groß wie eine kleine Stadt, wird schon nächstes Jahr in Betrieb gehen. Es sei streng verboten, Kameras, Handys oder ähnliches mit in die Gebäude zubringen, damit keine Aufnahmen gemacht werden können. Die Räume seien schon fertig und bereits beschriftet als "Reserve Hund und Schweine", oder "Mäuseraum" oder "Kaninchenraum" und enthielten viele Käfige und Geräte.Die Stadt Biberach will keine Auskünfte geben, und auch Boehringer-Ingelheim schweigt. Doch auch in Zeitungen wurde bereits 2007 darüber berichtet, dass Boehringer-Ingelheim weitere 60 Millionen Euro in den Standort Biberach investiert. Es ist eine Schande, dass der Regierungspräsident Herrmann Strampfer, Ministerpräsident Günter Oettinger und der Oberbürgermeister von Biberach, Thomas Fettback, ein solches Projekt befürworten bzw. genehmigen konnten - und dann auch noch dazu schweigen. Dabei musste gerade erst diese Woche wieder eine Schlankheitspille, die im Tierversuch getestet worden war, vom Markt genommen werden. Im Tierversuch getestete Medikamente sind eben nicht auf den Menschen übertragbar, denn eine Maus reagiert anders auf ein Medikament als ein Meerschweinchen, eine Katze anders als ein Hund. Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ist im Übrigen nicht nur als Tierqual-Konzern bekannt, sondern auch der hauptverantwortliche Konzern für einen der größten Umweltskandale Deutschlands, der Dioxin-Verseuchung der Hamburger Deponie Georgswerder."

Wer ist PETA?
Peta (Pali: Buddhistischer Geist, der Menschen frisst)
PETA unterhält Kontakte zur amerikanischen "einheimischen Terrorgruppe Nr. 1" (Quelle: FBI) ELF (=Earth liberation Front). Sie haben seit 1998 mindestens fünf Terroranschläge in den USA vor allem auf Zivile Einrichtungen wie Wohnhäuser und Altenheime verübt.
PETA hat im Jahre 2007 19.200 Tiere umgebracht, da die weitere Versorgung dieser von PETA "aus gräßlichsten Umständen" geretteten Tiere zu Teuer gewesen wäre (Quelle: Virginia Department of Agriculture and Consumer Services (VDACS)).

So viel zum Thema "Tierschutzorganisation"...

Tatsache ist auch, dass alle Tierschutzorganisationen, die ernst genommen werden wollen, jegliche Nähe zu PETA tunlichst vermeiden.

Nun zur geplanten oder bereits gebauten Kleinstadt in Biberach: Mir persönlich ist nicht aufgefallen, dass eine neue Kleinstadt in Biberach entstanden ist. Gut, ich pendle immer in Richtung Süden und war seit einigen Monaten nicht mehr in Birkendorf, aber ich bin doch recht sicher, wenn ich behaupte, dass dort keine zusätzliche Kleinstadt entstanden ist. Wen das nicht überzeugt, dem sei mal GoogleEarth empfohlen, um sich ein Bild von der Lage zu machen ;-)
Allerdings würde ich gerne eine Stadtführung machen wollen, falls es doch wahr sein sollte, will doch meine Stadt kennen lernen und wenn sich die Stadt sozusagen über Nacht in ihrer Ausdehnung verdoppelt oder was-weiß-ich-wieviel-facht hat, ist man doch zumindest neugierig, wie das neue Viertel denn so aussieht.
Die oben genannten 60 Millionen werden tatsächlich im nächsten Jahr investiert. Jedoch nicht in irgendeine Kleinstadt, sondern in ein neues Laborgebäude für die Arzneistoff-Entwicklung, so der Sprecher von Boehringer-Ingelheim, Gunter Engelberg.

Und nun zu Tierversuchen in der Pharma-Industrie:
Dass die Menschheit Medikamente braucht, um ein möglichst beschwerdefreies oder zumindest menschenwürdiges Leben zu führen, ist (denke ich) unumstritten.
Dass die Menschen Medikamente wollen, von denen sie ausgehen können, nicht bei der ersten Einnahme tot umzufallen oder zumindest ernsthafte gesundheitliche Schäden davonzutragen, dürfte man auch als Gegeben annehmen.
Dass sich Menschen zur Verfügung stellen, um die entsprechenden Tests ohne diese Sicherheit vor der Markteinführung durchführen zu können, ist wohl undenkbar (sehen wir mal von Menschen mit suizidären Neigungen ab).
Einzigste logische Schlussfolgerung dieser Kette bleibt also: Da der Mensch Medikamente braucht und diese vorher auch Getestet haben will, müssen zuerst Versuche zur Wirkung durchgeführt werden: Diese Versuche sollen also nicht am Menschen stattfinden, bleiben folglich also noch Tiere, da sie von allen anderen Organismen auf dem Planeten doch am ähnlichsten sind.
Ergo bleiben Tierversuche die einzigste Möglichkeit, um dem Menschen im Zweifelsfalle das Leben retten zu können.

Auch dass PETA nicht gegen Tierversuche sondern lieber gegen große Konzerne der Weltgeschichte (Anhaeuser-Busch; Coca-Cola, Philip Morris) protestiert, ist der Glaubwürdigkeit dieser Aktion nicht gerade zuträglich.

Fazit: PETA ist nicht gerade das, was man eine seriöse Tierrechtsorganisation nennt. Mit an Dan Brown's Verschwörungsromane angelehnten Thesen und nackten Frauen auf Plakaten versuchen sie erfolgreich, uns das Leben ein Bisschen unterhaltsamer zu gestalten. Dafür gebührt ihnen doch einmal Respekt oder? Das schafft nicht mal Uri Geller mit seiner Astro-Alien Show auf ProSieben. Vielleicht sollten sie mal gemeinsame Sache machen und für die Rechte der Tiere im Weltall kämpfen, mittels Plakatwänden mit nackten Frauen, die Uri Geller in die Weiten des Alls hinaustelepathiert.

by ande (noreply@blogger.com) at November 16, 2008 06:00 PM

November 11, 2008

David

Aufm Klo

…nämlich dem Mensaklo:

Deine Mudder piepst beim Rückwärtsfahren

Chuck Norris kann mit dem Motorrad Auto fahren

Seit Chuck Norris schwimmen kann, heißt Arielle nur noch Meerfrau

Und aus dem LRT-Forum:

Wenn Segelfliegen billig und langweilig wäre, hieße es ja Fußball

by David at November 11, 2008 11:45 AM

October 14, 2008

Ande

Weltfinanzkrise III (Weltwirtschaftskrise I)

Am Wochenende ist ja so einiges passiert, was an den Börsen vorerst für Ruhe gesorgt hat. Ich sage bewusst "hat", denn nun werden die Folgen für die Realwirtschaft immer deutlicher.
Die Notenbanken beschlossen erstmals Liquidität in unbegrenzter Höhe in den Markt zu pumpen, um die Banken zu stützen und die Anleger zu beruhigen.
Der IWF sah Deutschland am Freitag noch knapp an einer Rezession vorbeischrammen, heute sagen die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute einhellig (und gabs noch nie), dass wir für 2009 ein negatives Wirtschaftswachstum von 0,8% erwarten können (Risikoszenario). Dies würde bedeuten, dass die Arbeitslosigkeit auf 8,3% steigen und somit 400.000 Arbeitsstellen verlorengehen würden.
In ihrem Basisszenario gehen sie davon aus, dass sich die Wirtschaft im 1. Quartal 2009 wieder langsam belebt, der Ölpreis wieder über 100 $/Barrel steigt und die Arbeitslosenquote unverändert bei 7,5 % bleibt.
Zwar halten sie das Basisszenario noch für wahrscheinlicher als das Risikoszenario, doch die Anzeichen mehren sich, dass wir bald doch die Risikovariante als wahrscheinlichstes Szenario einstufen müssen.

Doch erst mal zum Wochenende.
Dort haben sich die Regierungschefs der führenden Wirtschaftsnationen (G7) getroffen, um über eine Lösung der aktuellen Krise zu beraten.
Die auf dem Treffen beschlossenen Lösungen kamen bei den Anlegern gut an, was die Kurse am Montag um jeweils über 11% in die Höhe schießen ließ. Damit wurden zwar erst ein Viertel der Verluste der Vorwoche wieder gut gemacht, aber die deutliche Reaktion zeigte, dass die Rettungsmaßnahmen wirken. Es wäre nicht vorzustellen gewesen, wenn die Rettungspakete der Staaten einfach so verpufft wären.
Die Diagramme zeigen die Reaktionen der Börsen am Montag auf die Verkündeten Rettungsmaßnahmen:


Doch was wurde am Wochenende eigentlich beschlossen?
Im wesentlichen haben die Regierungschefs einen Rahmenplan beschlossen, der das weitere Vorgehen festlegt. Sie orientierten sich dabei am britischen Modell.
Die Maßnahmen der einzelen Länder:
USA: 700.000.000.000 USD (700 Milliarden) für den Kauf fauler Kredite und Einlagensicherung
(davon nahmen sie heute allerdings schon 250.000.000.000 USD in die Hand, um alle großen Banken zu verstaatlichen)
zusätzlich 29 Milliarden USD für BearStearns
zusätzlich 123 Milliarden USD für AIG (dem übrigens die Ulmer Müllabfuhr gehört... Tja so kanns gehen: wer seine Müllentsorgung ins Ausland verkauft, bleibt irgendwann auf seinem Müll sitzen :-) )
Großbritannien: insgesamt 500 Milliarden Pfund für mittelfristige Finanzierung, Liquiditätsspritzen und direktes Eigenkapital vom Staat
Irland: Staatsgarantie bis 2010 für sämtliche Einlagen der Kunden und für Verbindlichkeiten der Banken
Schweiz: Staatsgarantie für die Großbanken UBS und CreditSuisse, neue Eigenkapitalvorschriften, Erhöhung der Einlagensicherung
Spanien: 100 Milliarden EUR für das Interbankengeschäft und Absicherung von Krediten; Sicherung aller Kundeneinlagen bis 100.000 EUR
Frankreich: 360 Milliarden EUR Staatsgarantien und Staatsbeteiligungen an Banken
Luxemburg: Staatsgarantie für systemische Banken
Österreich: 100 Milliarden EUR für Staatsgarantien, zur Eigenkapitalstärkung der Banken, Verbot von Leerverkäufen (das generelle, europaweite Verbot von Leerverkäufen lief letzten Donnerstag mittag aus)
Italien: Staatsbeteiligung an Banken im Notfall
Belgien: Staatsgarantien für alle Banken bis 31.10.2009
Niederlande: 20 Milliarden EUR für grundsätzlich gesunde Kreditinstitute
Deutschland: 400 Milliarden EUR Staatsgarantie für neue Interbankengeschäfte; Beteiligungen an Finanzinstituten bis 80 Milliarden EUR; Vorsorge für einen Ausfall von 5% der Staatsgarantien: 20 Milliarden EUR
Für die Staatsgarantien: Gründung eines Finanzmarktstabilisierungsfonds, der außerhalb des normalen Bundeshaushaltes geführt wird.

Nun zur Weltwirtschaftskrise: Da die Weltfinanzkrise immer weitere Kreise zieht, gerät nun auch die Wirtschaft in einen Abwärtssog. Wie oben schon erwähnt, haben wir 2009 mit keinem bis einem negativen Wirtschaftswachstum zu rechnen.
Doch die Folgen der Weltfinanzkrise sind längst bei uns angekommen: Alle größeren Automobilhersteller haben ihre Produktionen für Wochen teilweise sogar ganz eingesetellt (VW, Opel, Audi) oder halbiert (Daimler). Werksferien wurden verlängert, Kurzarbeit angeordnet, mancherorts wurde die komplette 3. Schicht entlassen.
Der PKW-Absatz in Deutschland ist im September um 8% eingebrochen, d.h. allein im September wurden 413.000 PKWs weniger verkauft als noch im August.
Bei manchen Händlern sind Rabatte von bis zu 30 % normal.
SAP schickt seine Mitarbeiter über Weihnachten bis Neujahr in den Zwangsurlaub.
Opel will in Kaiserslautern 550 Mitarbeiter entlassen.

Auch die Fusionen werden wieder mehr werden:
GeneralMotors denkt an eine Fusion mit Chrysler, selbst eine Fusion der LBBW mit der BayernLB ist nun plötzlich denkbar (Obwohl Günter Öttinger immer dagegen war).

Es wird noch so einiges auf uns zukommen, in der nächsten Zeit.
Ändern können wir nichts daran, nur gespannt und aufmerksam beobachten. Und genau das werde ich auh an dieser Stelle weiterhin tun.

by ande (noreply@blogger.com) at October 14, 2008 07:30 PM

October 11, 2008

Pascal

Semester"ferien"

So am Montag gehts los mit dem 3. Semester... ich lieg aber im Moment noch krank im Bett und hoffe mich gut zu erholen.

Die letzten zwei Monate hat sich viel getan. Ich besuchte das Programmierpraktikum und bereitete mich auf eine sehr wichtige mündliche Prüfung in Analysis vor. Diese Prüfung ist so wichtig, weil sie das Modul Analysis abschließt und 50% der Note zählt.


Analysis 1: 4,0
Analysis 2: 3,7
Mündliche Prüfung: 1,3

=> Modul Analysis: 2,5


Ich war gestern so happy, als ich aus dem Prüfungsraum heraus kam! Das glaubt ihr gar nicht :-)

Allerdings kam der Sturzflug relativ schnell... die heutige Lineare Algebra II Klausur holte mich wieder auf den Boden der Tatsache zurück. Der Plan war so, dass ich die Prüfung bestehe, und Ende Oktober das Modul Lineare Algebra mit der mündlichen Prüfung abschließen sollte.

Aber es kam leider ganz anders... dies wirf mich grad ziemlich aus der Bahn. Die Klausur heute hätte niemand bestanden wenn man 50/100 der Punkte zum bestehen gebraucht hätte. Der Beste hatte 42 Punkte, ich konnte mit 32 doch noch 2 Punkte über dem Median abschließen. Allerdings sehe ich keine Chance, diese Prüfung zu bestehen.
Mein Zeitplan geht also nicht auf, denn ich kann diese Prüfung erst wieder im nächsten Sommersemester wiederholen, bzw. ich muss die Vorlesung nocheinmal hören. Wie unnötig das Ganze!!!

Was habe ich daraus gelernt? Schützen ist mir nicht mehr so viel wert, ich hatte die erste Klausur wohl vergeigt, weil ich am Wochenende vorher in Biberach war und es ein bisschen übertrieben hatte. Defacto blieben mir nur 3 Tage effektiv zu lernen - was einfach zu wenig war. Der eine Abend Spaß kostet mich jetzt ein zusätzliches Jahr Stress... klasse - super gemacht, Pascal! Lasst euch das bitte eine Lehre sein... !

Andereseits werde ich nicht aufgeben, ich werde LA2 im nächsten Sommersemester hören und dann hoffentlich bestehen! So leicht gebe ich nicht auf :)

Schönes Wochenende!

So long
Pascal

current song: Andy Mckee - For My Father

by Passi (noreply@blogger.com) at October 11, 2008 01:03 AM

October 10, 2008

Ande

Weltfinanzkrise II

Wie kam es zur Subprime-Krise in Amerika?
Das Kernproblem ist, dass die Banken die Häuser bis zu 130% des aktuellen Verkehrswertes beliehen haben. Dies taten sie natürlich in Erwartung weiter steigender Immobilien-Preise (wenn das heute 130% des Verkehrswertes sind und die Preise steigen, dann entspricht das bei Kreditfälligkeit vielleicht noch 80% des dann aktuellen Verkehrswertes. Das hieße, der Kredit wäre gedeckt).

So, das waren die Kredite.
Die Banken wollten nun die Risiken loswerden. Deshalb schnürten sie die Kredite zusammen zu Paketen und verkauften diese Pakete an Banken auf der ganzen Welt.
Üblicherweise fallen die unteren 5% der der Kredite aus, d.h. die Kunden können nicht zurückzahlen. Da die Banken in Amerika ihre Kredite aber freizügig an alle verteilten, die einen Kredit haben wollten und ihren Namen schreiben konnten (Sub-prime, also nicht die optimalen Kunden), fielen nun mehr als 10 % der Kunden aus.
Verbildlicht heißt das:

|
| die oberen 70 %
| 30 % der Kredite sind noch nie ausgefallen. Also: Rating AA
|
-
| die nächsten 20 %
| deren Ausfall ist durch die unteren 10 % gesichert. Also: Rating B
-
| die unteren 10 % fallen im Zweifelsfall als erste aus. Also: Rating C

Die Rendite für die Banken verhält sich proportional zum Rating: die Kredite mit dem höchsten Ausfall-Risiko, also die unterste Tranche, haben die höchste Rendite; die Kredite, die so gut wie sicher sind, die niedrigste Rendite.

Jetzt aber mogelten die Banken, die die Pakete verkauften:
Aus der mittleren Tranche (die 20 %) machten sie nochmals 2 Pakete, um ein besseres Rating zu bekommen:

| 80 % sind ja doppelt gesichert, durch die 10 % (siehe oben) und die 20 % unten. Diese
| Kredite fallen ja zuerst aus. Also: Rating AA
-
| 20 % fallen als nächstes nach den unteren 10 % aus. Also: Rating B

Ich glaube, man erkennt gut das erhöhte Risiko, das sich ergibt, wenn man nur die Ratings anschaut, und nicht weiß, welche Risiko-Gruppe sich eigentlich dahinter verbirgt.

Das war die Vorgeschichte.


Die Subprime-Krise und die Weltfinanzkrise


Die Immobilien-Blase (die Immobilien waren überbewertet, also ihr Wert war viel zu hoch angesetzt) in den USA platzte. Die Leute konnten aufgrund fehlendem Einkommen ihre Kredite nicht mehr abzahlen, die Immobilienpreise fielen weiter.
Warum?
Das ist der zweite Grund der Finanzkrise: Die Banken gaben Kredite zu einem Zinssatz von 2%! Da nahm natürlich jeder Kredite auf, um sich ein (oder zwei oder drei) Auto(s) oder einen Fernseher zu kaufen. Dann stieg aber das Zinsniveau, die Kredit-Zinsen erhöhten sich, die Schuldner konnten aufgrund zu geringer Einkommen Zins&Tilgung nicht mehr zahlen.
Wenn die Leute ihre Kreditzinsen und Tilgungsraten nicht mehr zahlen können, nehmen die Banken die Häuser als Sicherheit an sich. D.h. das Haus gehört der Bank. Da die Bank aber mit einem Haus nichts anfangen kann, außer sie verkauft es, kamen nun immer mehr Häuser auf den Markt, das Angebot stieg aber die Nachfrage sank eher. Das hat zur Folge, dass die Preise für Häuser fallen.
Das ist Stufe 1.

Stufe 2:
Die Krise schwappt nach Europa
Europäische Banken haben über Strohmänner bzw. Strohgesellschaften Anleihen aus der 2. Tranche (siehe oben) gekauft. Der Fehler war: Sie haben das Geld dafür aber nur kurzfristig finanziert: Eine Langfristige Anleihe also kurzfristig finanziert.
Die Tochtergesellschaften haben aber ihre kurzfristigen Einlagen nicht prolongiert (verlängert) bekommen. Daher musste die IKB (Deutsche Industrie-Bank) einspringen. Die Folgen sind ja bekannt...

Stufe 3: Das hat sich herumgesprochen
Banken wurden untereinander wegen mangelnder Transparenz misstrauisch. Die IKB bekam kein Geld mehr, also musste die KfW (Kreditanstalt für Wertvernichtung, äh, Kreditanstalt für Wiederaufbau) einspringen und damit der Staat.
Dies hatte zur Folge, dass der Bankengeldmarkt austrocknete. Die Banken leihen sich untereinander kein Geld mehr.
Die Banken geben ihr überschüssiges Geld lieber den Zentralbanken, auch wenn Sie dafür weniger Zins bekommen (= der Preis der Sicherheit).

Stufe 4: Es springt über auf den Realmarkt
Die Menschen haben Angst. Sie halten sich bei Einkäufen zurück.
Das Konsumklima kühlt ab, auch im Ausland. Sie importieren weniger, was wir als export-orientiertes Land deutlich spüren. Das heißt, wir exportieren weniger, unsere Wirtschaft kühlt ab.
Beispiele: Opel hat seine Weihnachtsferien verlängert, in den Werken wird dann kein einziges Auto mehr gebaut.
Mercedes plant streichungen von Autos, so werden in Sindelfingen bis zu 80.000 Autos weniger gebaut, da Mercedes jetzt schon auf Halde produziert.
BMW macht Herbstferien, in denen die Kernproduktion für eine Woche stillsteht.
SAP stellt keine Leute mehr ein. Das heißt, die Krise ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen.

Und an diesem Punkt sind wir heute.
Wie geht es weiter?
Zitat eines Profs: "Entweder die (= die Regierungen; der Autor) lassen es jetzt wirklich crashen, dann geht es uns vielleicht zwei, drei Jahre dreckig; oder sie versuchen, sich so durch die Krise zu mogeln, dann dauert es bis zu 10 Jahre, bis die Verhältnisse wieder so sind, wie vor der Krise."

So viel mal für heute ;-)

by ande (noreply@blogger.com) at October 10, 2008 09:35 PM

October 08, 2008

Ande

Weltfinanzkrise

DAX runter? DAX rauf? DAX doch wieder runter?
Was ist mit dem Dow Jones, mit dem Nikkei?
Wie lange dauert das Chaos noch? Wie lange sind die Folgen noch zu spüren?
Wie konnte so etwas überhaupt passieren?
Was war der Auslöser der Krise?
Wie wird die (Banken-)Welt nach der Krise aussehen?
Was wird aus meinem Geld? Was passiert mit der Inflation?
Wer oder was ist Subprime?

All diese und noch viele andere Fragen will ich in den nächsten Einträgen versuchen zu klären, um einen Überblick über die aktuelle Situation zu bekommen.
Aufbauend auf meine aktuellen Vorlesungen an der BA Ravensburg werde ich versuchen, die Entstehung der Krise zu rekonstruieren.

Wo stehen wir denn heute? Der DAX fiel zwischenzeitlich auf unter 5.000 Punkte und verlor fast 8,00 %. Er schloß mit 5.014 Punkten (-5,88 %). Der Dow Jones schloß um 22:00 Uhr MESZ mit 1,29 % im Minus.
Selbst die Nachricht, dass die führenden Zentralbanken der ganzen Welt in einer konzertierten Aktion die Leitzinsen um 50 Basispunkte (0,5 %) gesenkt haben, reichte gerade für eine zweistündige Erholungsphase.
Die Angst sitzt tief. Werden noch mehr Banken fallen? Das gerade eben geschnürte Rettungspaket mit 50 Milliarden Euro für die HypoRealEstate dürfte ihr gerade mal bis Weihnachten reichen. Danach werden mindestens weitere 100 Milliarden (100.000.000.000) Euro nötig sein, um die Bank flüssig zu halten. Doch die HypoRealEstate ist nicht allein.
Auf alle Banken kommen schwierige Zeiten zu, wenn auch bei uns die Finanzströme versiegen, wie es schon in den USA passiert ist. Die Banken können sich nicht mehr refinanzieren und haben kein Geld für das tägliche Geschäft mehr. Vor allem die schon geschwächten Landesbanken wird die Krise treffen. Es könnte sogar so weit gehen, dass am Ende der Krise nur noch eine Landesbank steht. Und diese gehört dann dem Staat. Denn er wird die Bank nicht fallen lassen sondern als letztes Mittel die Bank verstaatlichen.
Die Deutsche Bank: Allein heute ist der Kurs um 9,08 % gefallen. Einige Stimmen sagen, die Deutsche Bank ist nach der HypoRealEstate die nächste deutsche Bank, die fällt.
Ob sie recht behalten werden? Wir werden es sicher bald wissen.
Wissen... Noch so ein Begriff, der in der Krise an Bedeutung gewinnt.
Wer weiß, wie es weitergeht?
Die Antwort ist einfach: Keiner kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, wie es weitergehen wird.
Sicher ist nur: Wir werden noch einige Jahre Zeit haben, die Krise und ihre Folge zu studieren.
Nach der Krise wird nichts mehr so sein, wie es war bzw. jetzt ist.

In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht.
Morgen werde ich mich mit der Ursache der Krise, den Subprime-Krediten in den USA, befassen.

by ande (noreply@blogger.com) at October 08, 2008 10:27 PM

October 04, 2008

David

Ctrl-F*** that - wieso sucht mein Firefox nicht mehr…

…sondern macht stattdessen ein xterm auf.

Wenn Ctrl-F nicht unter Ubuntu (Hardy - vielleicht auch andere) nicht mehr tut - sei es im Firefox, gedit oder wo auch immer - und sich stattdessen ein xterm öffnet:

$ gksudo gedit .xbindkeysrc

1

[...]
# set directly keycode (here control + f with my keyboard)
“xterm”
c:41 + m:0×4
[...]

2

[...]
# set directly keycode (here control + f with my keyboard)
# “xterm”
# c:41 + m:0×4
[...]

Wieso die Beispiele nicht von vornherein auskommentiert sind und das Adverb hinter dem Verb steht, entzieht sich meinem eingeschränkten Verständnis.

by David at October 04, 2008 09:08 AM

September 24, 2008

Ben

September 21, 2008

Pascal

Die Lösung!

Ja... Gleichgültigkeit! - Jetzt bin ich mir sicher.

by Passi (noreply@blogger.com) at September 21, 2008 03:34 PM

SemesterLog: Sommersemester 2008

Mit der Bekanntmachung der Prüfungsergebnisse der letzten Klausur endet für mich vorläufig das 2. Fachsemester. Meine Ergebnisse sehen wir folgt aus:

English in Science and Technology: Bestanden - 2,3
Allgemeine Informatik II: Bestanden - 3,0
Analysis II: Bestanden - 3,7
Lineare Algebra II - Nicht bestanden.


Zu Englisch:
Prüfung verlief ganz gut, das Niveau kann man mit dem, des Abiturs, vergleichen. Ich bin mit der 2,3 mehr als zufrieden. Immerhin hatte ich viel Spaß in dieser Vorlesung!

Zu Informatik:
Mit der 3,0 bin ich nicht zufrieden, weil gerade Informatik eigentlich mein Lieblingsfach - neben Mathe - ist. Naja, Allgemeine Informatik wäre damit abgeschlossen.

Zu Analysis:
Lief passabel, wenn die Klausur auch hätte besser laufen können. Ich bin allerdings zufrieden mit der erbrachten Leistung. Was ich kritisiere ist der Notenschlüssel, der im unteren Bereich eine Verbesserung quasi unmöglich macht (8-Punte-Schritte), aber im hohen Segment mit je 3-Punkte-Schritten die besseren Studenten belohnte.

Zu Lineare Algebra:
Nun ja, was soll ich da groß erzählen. Die Klausur lief mehr als schlecht, ich konnte mich kaum konzentrieren und verrechnete mich dauernd. Bei einigen Aufgaben fehlte mir der Ansatz und bei anderen habe ich mich einfach tot gerechnet. Die Zeit war auch viel zu knapp bemessen. Ich muss also Anfang Oktober noch mal ran und dann heißt es zittern, weil von dieser Klausur sehr viel abhängt... aber ich werde alles tun, um diese Klausur zu bestehen!!!

Mir persönlich geht es in diesem Moment nicht gerade gut. Die nicht bestandene Klausur nagt schon ziemlich am Ego! Aber was solls - ich werd meine Fehler analysieren und schauen, dass ich jene vermeide!

Nicht desto trotz heißt es jetzt erstmal ein paar Tage frei!! Bis es dann in der 2. Augustwoche mit den Sommertutorien losgeht, gefolgt vom Programmierpraktikum und den mündlichen Prüfung, sowie der Nachholklausur in LA2.

Fazit: Status 2. Semester 75% clear.

Ich wünsch allen anderen Studenten noch viel Erfolg bei anfallenden Klausuren - ihr packt das!

current song: Crazy Town - Butterfly

by Passi (noreply@blogger.com) at September 21, 2008 03:31 PM

September 05, 2008

Pascal

Was nun?

Aus Liebe wurde Gleichgütligkeit?!... ich weiß es nicht :/

by Passi (noreply@blogger.com) at September 05, 2008 10:11 PM

Christian N.

A RailsConf Europe 2008 diary... NOT

Around RailsConf Europe in six words.

Sunday: Arrival by train, St. Oberholz.
Then All-you-can-eat, Tacheles top floor. Yay.

Monday: St. Oberholz, Bratwurst on Rails.
Taught Geoffrey how to use zsh.

Tuesday: Vietnamese dinner with Sean O’Halpin.
Then RejectConf at Pirate Cove (Arr!),
Then to Ambulance Bar and Tacheles Garden.
To bed at about 5 am.

Wednesday: Deutsches Technikmuseum, dinner at Marx.
Then Ambulance Bar, Tacheles first floor.
To bed at about 6 am.

Thursday: Dinner at the Ständige Vertretung.
Then Ambulance Bar (See the pattern?).

Friday: Flight home, way too early.

Thanks and greetings wholeheartedly go to:
Scholle5 for the apartment and WiFi,
Members of #caboose I stayed with,
for the good time and community,
Geoffrey Grosenbach for his unhidden praise,
Sean O’Healpin for dinner and beer,
All barkeepers in previously mentioned places,
Yikes, I accidentally my whole fleshlight!

See you all in near future.

Almost overheard: Rails is getting stale.

NP: Queen Adreena—Princess Carwash

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at September 05, 2008 01:48 PM

August 30, 2008

Christian N.

Off to Berlin

Busy packing my stuff to travel to Berlin where I’ll play lobbyist at RailsConf Europe 2008 (i.e. I don’t have a ticket.)

Please contact me if you want to meet up, I’m there until early Friday morning and have lots of free time.

I’ll be taking my EEE PC with me, so mail and IRC ought to be available, given I find some free WLAN (no deal).

I’m staying with Jarkko Laine, Cristi Balan, Andrei Bocan, Manfred Stienstra, Eloy Duran, and Lars Pind. Gonna have a good time.

Anarchaia will resume publishing Friday, September 5.

NP: Queen Adreena—Medicine Jar

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at August 30, 2008 04:37 PM

August 21, 2008

Christian N.

Bookmarklets for relative navigation

It’s been increasingly popular to add rel="next"/rel="prev" link tags to web sites, but users of most popular browsers (and that includes me, as Safari and Firefox user) don’t have a way to access them out of the box.

Yes, there are Firefox extensions to add them, but I’d prefer not to have another toolbar sticking around. I already have a Bookmarks Toolbar, and thus decided to implement this feature as a Bookmarklet.

There you are, that wasn’t very hard, just drag these links into your toolbar: rel=prev, rel=next. You can adjust them easily if you need additional directions.

To test them, go for example here. And no, my site doesn’t support them (currently).

It rocks for dashing through blogs.

NP: Fiona Apple—Not About Love

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at August 21, 2008 11:44 PM

Thoughts on window management

For the following, I assume: a non-small monitor (19" or more), use of a convenient mouse.

  1. Desktop icons are dead. Why hide the important stuff behind all the windows?

  2. For efficiency, every regularily used application has a fixed position that is accessible with a single click. (E.g. a window corner, or an icon in the dock.) Optional keyboard shortcuts are beneficial.

  3. Layering windows does not hurt. Expose and similar features allow to get an overview, but (2) ensures we never need to dig for deeper windows.

  4. Windows rarely get resized or moved once they have found their own position and size. Applications need to save their size and position.

  5. Manual, effortless window managment is superior to automatic, but wrong arrangements.

  6. It follows from (2), (3), (4), (5) that tiling has no real benefit.

  7. There should be no distinction between starting an application and switching to it.

  8. It should be possible to group windows into task-related, possibly overlapping positions. I may have a “web development” set that contains my editor and my browser. I may have a “typesetting” set that contains my editor and a PDF viewer. I want to cycle between applications in the current set easily.

  9. Multiple sets should be combinable. I may want to typeset something while having my music player open. My window arrangement ensures I see enough of the music player without disturbing my writing. I want to toggle visibility of my instant messenger, nevermind what I do.

  10. When switching between multiple sets is easy enough, the need for “multiple desktops” vanishes.

It should be possible to hack dwm (and maybe a bit dzen) into something like this. This is probably how dwm is meant to be used.

NP: LCD Soundsystem—Get Innocuous

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at August 21, 2008 03:15 PM

August 16, 2008

Christian N.

21, 025, 0x15

The twenty-first year of my struggle against entropy went by. Swoosh. Tempus fugit. Ars longae, vita brevis. Memento mori.

How’s life? Homeostasis, check. Organization, check—at least organically. Metabolism, sure. Growth, done. Adaptation, check—still possible. Response to stimuli, ‘course. Reproduction, rather not.

Maybe that’s what life is… a wink of the eye and winking stars.

when asked t’ define yourself exactly, say you are an exact mathematician.

On related news, congratulations to Madonna and Debian.

NP: Ernest Phipps & His Holiness Singers—Shine On Me

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at August 16, 2008 02:15 PM

August 08, 2008

Christian N.

Taming $RUBYLIB with the Z shell

Ok, I’m fed up. Writing a good package manager for Ruby is a fight against windmills.

So let’s do the easiest thing that could possibly work. Redefining Kernel#require is a no-go, for it will lead to the gates of hell. Installing multiple projects to the same location is error-prone, requires non-trivial amounts of code and introduces packaging effort.

Luckily, most packages these days run directly from a checkout or their released archives (and if you provide neither, you’re doing it wrong). Essentially, all you need to make it convenient setting and manipulating $RUBYLIB, “A colon-separated list of directories that are added to Ruby’s library load path ($:).” The Z shell (1, 2) to the rescue!

Add this to your .zshrc (or .zshenv, if you want it in non-interactive shells as well):

# unique, exported, tied array of $rubylib to colon-seperated $RUBYLIB
# 08aug2008  +chris+
typeset -T -U -gx -a RUBYLIB rubylib ':'
rubylib-add()   { rubylib+=("$@") }
rubylib-del()   { for i ("$@") { rubylib[(r)$i]=() } }
rubylib-reset() { rubylib=(); [[ -f ~/.rubylib ]] && source ~/.rubylib }
rubylib-reset

This creates a zsh array rubylib which value reflects $RUBYLIB and vice versa (zsh does the same for $PATH and $MANPATH, for example), and defines three functions to add and remove paths as well as reset the variable.

Also, create a file ~/.rubylib where you set the defaults. I simply use:

rubylib-add ~/projects/{testspec,bacon,rack}/lib
rubylib-add ~/src/{camping,markaby}/lib

Remember, you can use the full power of zsh to set this:

rubylib-add ~/src/rubystuff/*/(lib|ext)(/)

You need to use (x|y) instead of {x,y} here to only expand to existing files. The final (/) ensures these files really are directories.

Reload your .zshrc, and voila, your packages are accessible from every Ruby script. Now, if a project has different requirements, just create a script there to adjust $RUBYLIB. Or use vared to interactively change the load path.

[Thanks to et for improving rubylib-del.]

NP: Curve—Dirty High

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at August 08, 2008 11:56 AM

August 03, 2008

David

Panda

Mit Flash 8 Sachen zu animieren dauert EWIG. Schätzungsweise 6-7 Stunden für das folgende Meisterwerk. :D Vielleicht werd ich eines Tages ja noch schneller. Spaß machts aber!

Natürlich Work in Progress, ich versuch mal eine Animation zu produzieren, die bei Newgrounds nicht sofort wieder gelöscht wird… 3-Sekunden-Animationen und schlecht gezeichnete Parodien von Parodien kommen irgendwie nicht so gut an :D Die Idee für die Animation kommt übrigens ausm IRC.

Kann man überhaupt erkennen, dass das ein Panda sein soll? ó_Ò

Dave

by David at August 03, 2008 04:51 PM

August 01, 2008

Ben

July 26, 2008

Ben

July 20, 2008

Christian N.

SchützaBlog 2008: Weiberschützen

Schützenfest in Bild und Ton:

Wenn ich träum in der Nacht
träum ich immer von dir.
Du bist der Stern in dieser schönen Nacht,
und der Stern sagt zu mir ich bleib gerne bei dir,
bis dass der Morgen erwacht.
—Böhmischer Traum

NP: The Danse Society—Don’t Stop Now

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at July 20, 2008 01:23 PM

SchützaBlog 2008: Danksagung

Dank an Peter Zimmermann, Datenschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg für sein Eingreifen.

Dank an die Schweden für ihr Eintreten für Grundrechte.

Dank an Pfizer für die Forschung, die zur Entdeckung des Doxycyclins führte.

Dank ans Doxycyclin, das einen an Schützen erheblich Geld sparen lässt.

Dank an die Bäckerei Eisinger fürs Frühstück.

Dank an Izmir Pizza & Döner fürs Abendessen.

Dank an Norbert Gälle für den Böhmischen Traum.

Dank an alle, die auch Montag, Dienstag, Mittwoch da waren.

Unwort des Jahres: wasserdicht.

Bis nächstes Jahr wünsch’ ich euch eine
Scheene Restschütza!

NP: Cinema Strange—Mathilde in the Dirt

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at July 20, 2008 01:22 PM

July 16, 2008

Christian N.

SchützaBlog 2008: Aufruf

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Biberacher und Biberacherinnen,

Schützen ist nur einmal im Jahr. Bitte geht auf den Berg.

Danke,
Christian Neukirchen

NP: Fields of the Nephilim—Mourning Sun

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at July 16, 2008 09:54 AM

July 14, 2008

Christian N.

SchützaBlog 2008: Bunter Umzug

The same procedure as last year, Miss Sophie?The same procedure as every year, James!

Die Motivation der Schüler beim Bunten Umzug ist ja immer recht fraglich. Hier daher einige Vorschläge, die vielleicht mehr Spass gemacht hätten:

  • Wir roden den Regenwald
  • Firefox 3
  • DopingEine Klasse der DRS hatte “Anna Bolika”. Und ich wartete soo auf den Muskel-Kater.
  • Bahnstreik
  • Wir boykottieren die OlympiadeDas WG hatte ein Free-Tibet-Schild.
  • Legalize it
  • H.P. Lovecraft
  • Narkolepsie
  • Hedonismus

Übrigens hat in roten Tüchern rumlaufen nix mit Türkei zu tun.

Scheene Schütza!

NP: Corpus Delicti—Sylphes

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at July 14, 2008 10:08 AM

July 13, 2008

Christian N.

SchützaBlog 2008: Pfingstochsen

Wenn man den Jahrgängerumzug sieht, will man gar nicht alt werden.

…übrig bleibt der fahle Nachgeschmack einer Konsumgesellschaft voller überflüssiger Angelizismen.

Was macht eigentlich Biberach im Web 2.0? Weder auf Youtube noch auf Flickr find ich irgendwas von diesen Schützen…

Scheene Schütza!

NP: The Sisters of Mercy—More

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at July 13, 2008 12:44 PM

July 12, 2008

Christian N.

SchützaBlog 2008: Es geht los

Zwei kurze Szenen vom Berg:

Ein kleines, dickes Mädchen kommt zur Frittenbude mit einer leeren Pappschale in der Hand und fragt: Kann ich Mayo haben?Nimm dir, so viel du willst.

Ein Mädchen, vielleicht 16 oder 17, nimmt ihrem Freund (wohl etwas älter) die Martini-Flasche weg, leert sie aus und brüllt: Jetzt gibts nix mehr! Du blamierst mich nicht mehr in der Öffentlichkeit! (Tipp: nicht heiraten, wer weiss wie die in 30 Jahren drauf ist.)

Desweiteren fordere ich die Schützendirektion auf, Schützen auf den alten Termin mit gutem Wetter zurück zu verlegen.

Und noch ein Nachtrag zu gestern: Schützen 2022.

Mag es soweit nicht kommen,
Scheene Schütza!

NP: London After Midnight—Kiss

by Christian Neukirchen (chneukirchen@gmail.com) at July 12, 2008 11:07 AM